Testurteil: "88%"
Test: Einzeltest: BlazBlue: Continuum Shift
Zitat: Pro: + detaillierte Hintergründe
+ starkes Charakter-Design
+ überschaubare Bewegungslisten
+ einsteigerfreundliche Tutorials
+ trotzdem enorme Spieltiefe
+ interessante Hintergrundhandlung
+ klasse Online-Modus
+ Spitzen-Balancing
Contra: - Anleitung eine Frechheit
- zwei von vier neuen Charakteren nur als DLC
- Animationen wenig bis kaum verbessert
Wow! Continuum Shift kloppt euch aus den Latschen. Wer bei solch einer überschaubaren Zahl an Schlägen so viel Tiefe und Raffinesse in einem Spiel unterbringen kann, dem gebührt gehörig Respekt gezollt. Klasse, ARC System Works. In den Tutorials bekommt ihr Grundlagen und Theorie so schonend beigebracht, dass auch Einsteiger gut ins Spiel finden. Die Grafik rockt, der Sound pusht und die KI fordert. Dazu noch eine Geschichte, die für eine Klopperei atypisch komplex ist – Prüglerherz, was willst du mehr? Selbst diejenigen von euch, die den ersten Teil bereits besitzen, sollten ernsthaft über eine Neuanschaffung nachdenken. Vielleicht nicht sofort, denn hierzulande kostet das Spiel den vollen Preis, aber wenn es etwas günstiger geworden ist, sollte jeder Freund von Beat-’em-ups zugreifen. Was sauer aufstößt, ist nicht das Spiel an sich, sondern ein paar Kleinigkeiten drum herum: Warum ist die Anleitung eine solche Frechheit? Keine Befehlsliste, keine Vorstellung der Charaktere, keine Farbe. Warum wurde für die Heimversion nicht die Knopfbenennung angepasst? Das Schlimmste jedoch: Das Spiel wird hierzulande größtenteils zum Vollpreis feilgeboten. Und dann soll ich noch mal 12 Euro verschleudern, um mir Charaktere zu kaufen, die schon vor Veröffentlichung als DLC feststanden? Entweder Charaktere rein und Vollpreis oder Spiel billiger und Charaktere als DLC – wie in den USA. Aber so bitte nicht!