Toller Vollautomat, der sein Geld wert ist
Ich bin seit nunmehr 13 Jahren im Besitz der Impressa F50. Ja - manche negative Rezension kann ich nachvollziehen, allerdings auch wiederum nicht. Weshalb? Weil jeder Kaffeevollautomat nach spätestens 3 Monaten im Inneren von Kaffeepulverresten, die im Laufe der Zeit sich festsetzen, damit übersät ist.Daher habe ich sehr frühzeitig mich im Internet mal schlau gemacht und bin durch Zufall auf ein Forum gestossen, das von einem ehemaligen Mitarbeiter in der Kaffeevollautomaten-Herstellerbranche gelandet. Dieser hat ganz offen über die Probleme und Schwachstellen aller am Markt erhältlichen namhaften Modelle gesprochen und auch günstige Reparatursets inkl. Einbauanleitungen und Spezialdichtungsringen mit Spezialfett angeboten.Kurz nach Ablauf der Garantie meiner Maschine ist der Dichtungsring in der Brühgruppe gerissen und lag in der Auffangschale. Die Reparatur hätte damals bei Jura 150€ gekostet. Dank des Reparatursets (hat gerade mal 50€ gekostet) konnte ich mit der Anleitung die Maschine zerlegen und die gesamte Brühgruppe ausbauen und den Dichtungsring wechseln. Dabei habe ich zum ersten Mal gesehen, was für eine Sauerei sich in so einem Vollautomaten trotz vorgeschriebener Reinigungsintervalle sich befand.Daran hat sich auch bei den heutigen Modellen nichts geändert, ausser dass die Preise inzwischen bei Jura und Saeco locker die 1000 bis 2000€ Marke erreicht haben. Seit dieser ersten erfolgreichen Eigenreparatur habe ich die Maschine spätestens alle 6 Monate geöffnet und alles innen gereinigt inkl. der Brühgruppe. Dichtungsring gefettet und wieder zusammengebaut.Seit dem Tag läuft die F50 wie ein VW-Käfer. Sie macht tolle KaffeespeziLitäten und hat inzwischen mehr als 10.000 Bezüge ohne Ausfälle hinter sich. Die kostspieligen Spezialreiniger von Jura verwende ich schon seit langem nicht mehr. Normaler Essigreiniger und regelmässige Wartung meinerseits haben nicht nur den Geldbeutel geschont, sondern auch den gleichen Effekt wie die teuren Herstellerprodukte.Ich bereue bis heute keinen einzigen Tag, als ich mich für dieses Modell entschieden habe.Alle, die sich mit der Anschaffung eines Kaffeevollautomaten beschäftigen, sollten sich darüber im Klaren sein, dass man nur mit etwas handwerklichem Geschick und einer regelmässigen gründlichen Komplettreinigung durch Zerlegen der Maschine viel Spass, Freude und vor allem hervorragenden, sauberen Kaffeegenuss haben wird.Wer sich das nicht zutraut - Finger weg von solchen Maschinen.Weiterer Vorteil der F50 ist, dass man die Maschine wirklich sehr einfach komplett zerlegen und wieder zusammensetzen kann. Der Innenaufbau ist wohl durchdacht und die eingesetzten Materialien hochwertig. Neuere Modelle haben sehr viel Elektronik-Schnickschnack, auf den man verzichten kann. Ich möchte tollen Latte, Espresso und Cappucino geniessen. Mehr nicht und weniger ebenso nicht.Viel Spass mit Eurer Jura und allen anderen Vollautomaten.
2007 gekauft tut die Maschine noch immer ihren Dienst.Mit dem Kundendienst waren wir sehr zufrieden, auch mit der Reparatur, die nach 5 Jahren einfach mal fällig war. Danach klang die Maschine wie neu.Wer behautet, der Kaffee sei "lauwarm": Espresso wird um maximal (!!!) 70 Grad gepresst.
Haben unsere F50 seit2005 und haben seitdem ca 34000 Bezüge.
Läuft immer noch einwandfrei. Hatten bis jetzt eine große Wartung, ca 100 €. Ausser einer Dichtung für 1,50€ keine Reparatur. Wir verwendeten von Anfang an Wasserfilter-Patronen und meine Frau führt mindestens 3x jährlich eine Entkalkung vor. Außerdem sollte man die Maschine regelmäßig säubern, unsere dankt es mit gutem Kaffee und langem Leben. Was will man mehr. Würde wieder eine Jura kaufen.
Trotz teurer Revision / Reparatur in einer autorisierten Werkstatt bleibt der Kaffee lauwarm. Zu diesem Preis darf man wirklich mehr erwarten. Auch der Kaffee- Geschmack entspricht trotz zahlreicher Versuche nicht meinen Erwartungen.
mehr Ergebnisse anzeigen