Testurteil: "6.0/10"
Test: Einzeltest: Crusty Demons
Zitat: Pro: + Gute Präsentation
+ Abwechslungsreiche Missionen
+ Mehrspielermodus
Contra: - Ungenaue Steuerung
- Schlechte Kollisionsabfrage
- Teuflisch schwere Rennen
- Hoher Frustfaktor
Crusty Demons versucht, mehrere Spielprinzipien auf einer DVD zu vereinen, patzt aber an mehreren Stellen bei der Ausführung und kann am Ende leider nicht wirklich überzeugen. Die ungenaue Steuerung in Kombination mit einer empfindlichen Kollisionsabfrage und dem absurden Schwierigkeitsgrad sorgen immer wieder für Frust, so dass viele das Gamepad vermutlich schon nach kurzer Zeit resigniert in die Ecke schmeissen werden. Schade drum, denn von der Präsentation her ist der Titel gut gelungen und die Missionen sind abwechslungsreich gestaltet. Das Spiel ist aufgrund der Gewaltdarstellungen sicher nichts für jüngere Leute, aber auch älteren Semestern können wir einen Kauf nicht unbedingt empfehlen. Sollte es jedoch einmal zu einem reduzierten Preis zu haben sein, könnte man eine Anschaffung eventuell in Erwägung ziehen; aber auch Motorrad-Fans sollten es erst einmal antesten. Crusty Demons platziert halsbrecherische Sprünge und Tricks auf schweren Motorrädern in ein Setting voller Rampen und Hindernisse, das eines Tony Hawk würdig wäre, und würzt das Ganze mit verrückten Charakteren und einer noch viel verrückteren Story. Wieso wir finden, dass das Konzept nicht ganz aufgeht, könnt ihr hier im Detail nachlesen. Einmal Hölle und zurück, bitte