Testurteil: "8 von 10 Punkten"
Test: Einzeltest: Dimension
Zitat: Wie man sich anhand der Wertungskriterien ausmalen kann gewinnt üblicherweise jene Person, welche die meisten Kugeln widerspruchslos zu den Aufgaben auf sein Tableau bringen kann. Allerdings darf man die Bonuschips nicht außer Acht lassen, die am Ende eine Menge Punkte einbringen können und unter anderem für das Verwenden weniger Kugeln vergeben werden. In diesem Punkt kommt ein wenig Interaktion (Beobachtung) mit den Mitspielern ins Spielgeschehen. Die meiste Zeit sitzt man aber ruhig und konzentriert über den Aufgaben und stapelt seine Kugeln. Eindeutig sind Logikexperten die Zielgruppe und nicht Familien!
Das Spielprinzip ist genial einfach und erinnert an Spiele aus der Uluru -Reihe, welche aus der Feder desselben Autors stammen. Was diesmal aber nicht so gut gelungen ist: Die Piktogramme auf den Karten. Anfangs muss man immer wieder auf den Übersichtskarten nachsehen, was denn hier gemeint sein soll. Der Rest des Materials ist aber tadellos, sowohl gestalterisch als auch qualitativ.
dimension lege ich Knoblern ans Herz, die mit einer Portion Zeitdruck und widersprüchlichen Zielsetzungen umgehen können. Als taktischen Tipp kann ich auf den Weg mitgeben: Wenn man vor der Wahl steht, sollte das Erfüllen aller Aufgaben über die Verwendung einer großen Kugelzahl gestellt werden; wegen der Bonuschips ist dies eindeutig einträglicher!