Testurteil: "8 von 10 Punkten"
Test: Einzeltest: The Walking Dead: Der Widerstand
Zitat: Der Weg zum Sieg führt über logistisches Geschick sowie Glück beim Ziehen der Karten und ein glückliches Händchen mit den Würfeln. Ob einer oder sechs Beißer die Farm heimsuchen oder ob man eine Munition oder deren drei bekommt macht schon einen gewaltigen Unterschied. Durch ungünstige Umstände kann das Spiel mitunter etwas frustrierend werden. Wichtig ist jedoch in jedem Fall die Ressourcenkarten am aktuellen Standplatz zu nutzen. Es sei denn der Stapel ist schon recht dünn.
Ob man das Risiko streut und einzeln kämpft oder die geballte Kraft der Fernkampfwaffen bündelt und konzentriert zuschlägt hängt von vielen Faktoren ab.
Welche Ereigniskarten müssen gespielt werden?
Wo sind wie viele Beißer zu erwarten?
Wer hat noch wie viele Leben und was bringt die Sonderfähigkeit des nächsten Anführers?
Viele Dinge sind zu bedenken, letztlich ist man aber auf Gedeih und Verderb den Würfeln und den Karten ausgeliefert.
An Pandemie kommt das Spiel nicht heran, mit Die Zwerge kann es aber mithalten.
Die Schachtelinformation über die Spieldauer, sie ist mit 45 Minuten angegeben, kann nur ein Irrtum sein. Auf 90 bis 120 Minuten muss man sich bei vier Spielern schon einstellen. Immer vorausgesetzt, man überlebt zehn oder mehr Runden.
Kollektiver Kollaps hingegen kann manchmal schon nach 30 Minuten oder noch weniger passiert sein.