Das etwas andere Bauerlebnis
Die Story und das Bauen hat meinen Zwerg (5Jahr) und mir mega Spaß gemacht. Der Aufbau der Story und das "Freibau" sind eine tolle Idee. Ich würde mir noch mehr davon wünschen.
Hat dem 5 Jährigen sehr gut gefallen!!
nach Laden der App machte das Zusammenbauen viel Spaß. Er will schon die anderen Missions.
Die Aufbauanleitung lag dem Paket nicht bei. Stattdessen war ein Zettel beigefügt mit einem Code, mit dem Handy zu scannen und Anleitung digital erhalten. Hat nicht gut funktioniert. Man gelangt auf die homepage und die Anleitung muss man umständlich suchen. Wer sich mit dem "Online-Kram" nicht so gut auskennt, ist verloren. Leider war auf der Packung nicht ersichtlich, dass keine Anleitung dabei ist. Als Weihnachtsgeschenk für meinen 5-jährigen Neffen leider erstmal ein Reinfall, denn ohne Anleitung kein Zusammenbauen. Die Tränen des kleinen Kindes an Weihnachten will man nicht haben! Daher meine rundrum schlechte Kritik! Am liebsten für alles null Punkte!
Liebe Lego-Leute: Bitte fügt den Packungen immer die Anleitungen bei!!!
So nicht Lego! So bitte nicht!
Nach dem Auspacken fällt einem ein Zettel in die Hand, auf dem lediglich vermerkt ist, dass man mit einer App die Anleitung herunterladen soll. - Abgesehen davon, dass andere Hersteller auf einem Zettel dieser Größe die komplette Bauanleitung (für ein Set dieser Größe) unterbringen, der erste Dämpfer. Umweltschonend ist da schon mal gar nichts.
Aber OK, schnappen wir uns den Laptop, gehen wir ins Internet, laden von der Lego-Seite die Bauanleitung herunter. - Moment! Da kann man nur eine PDF-Kopie dieses Zettels herunterladen? - Gehts noch? Das ist doch krank!
Ich brauche also echt ein Tablet mit dieser speziellen App für mein Kind, wenn ich ihm nicht mein Handy unbeaufsichtigt geben will? - Nur für die Bauanleitung?
Nachtrag: Ich habe jetzt angefangen mir das mit meinem Sohn das anzutun. - Es ist noch viel Schlimmer als ich dachte. Man muss sich erstmal "stundenlang" Videos und Texte anschauen und anhören, bis man alleine die Figuren bauen darf. - Anschließend wieder "Actiongelaber" bis man dann anfangen darf das Raumschiff zu bauen...
Der Plan zusammen mit meinem Sohn ein Aufbauerlebnis zu haben, habe ich dann nach der Grundform aufgegeben und meinem Sohn das Tablet überlassen.
Für mich waren Lego-Sets immer eine Möglichkeit meinen Söhnen etwas beizubringen. Ihnen Sorgfalt, genaues Hinschauen,... beizubringen. Mit ihnen nebenbei ins Gespräch über Kindergarten/ Schule zu kommen und einfach ein schönes "Bonding-Erlebnis" zu haben. Mit dem schönen Nebeneffekt, dass man etwas Schönes hatte, das die selbst gebaute Lego-Landschaft bereichert hat oder umgebaut und erweitert werden konnte. Dazu hat man für die eigenen Modell auch oft noch coole Bautechniken oder Steineverwendung gelernt. - Alles hinfällig! Jetzt wird man von einer App fremdgesteuert zur "Kreativität" angehalten und jegliche Interaktion zerstört.
Kurz: Wenn für Euch das Ziel ist, dass Ihr mal 2 Stunden Ruhe von Eurem Kind habt, dann kauft ihm ein Tablet und so ein Set. Es wird sich die Videos anschauen und viel Zeit verbringen. Aber wenn ihr in Interaktion mit Euren Kindern kommen wollt und eine gute Zeit mit ihnen haben wollt: Finger weg!
Lego: Was würde es schaden, wenn man eine einfache PDF anbieten würde, mit der man ungestört eine Version aufbauen könnte? - Haben Eure kreativen Köpfe gekündigt? Kriegt ihr das nicht mehr auf die Reihe? Schichtet die App-Programmierer doch bitte wieder in ein Mindstorms-Team um!
Wenn das so weitergeht, muss man sagen, dass Bluebrixx, Cobi, Cada,... auch schöne Sets haben und da ist man am Kunden orientiert.
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