Testurteil: "7.6 / 10"
Test: Einzeltest: Kinect Star Wars
Zitat: Pro: + abwechslungsreiche Kampagne (Kämpfe, Speederbikes, Raumschlachten usw.)
+ straff inszeniert und es kracht an jeder Ecke
+ witzige Zerstörungsorgie mit dem Rancor
+ man darf endlich ein Lichtschwert schwingen und Machttricks benutzen
+ das Tanzspiel ist gar nicht so schlecht
+ jeder Modus mit 2 Spielern nutzbar
+ toller Sountrack
+ Star Wars-Lizenz
Contra: - recht kurze Kampagne
- lahme Story und stumme Helden
- wenig bis keine Bewegungsfreiheit
- kein all zu großer Anspruch
- immer wieder Aussetzer in der Bewegungssteuerung
- Pod-Rennen sind weitestgehend misslungen
- Duelle sehr statisch und langweilig
- Lichtschwert-Kämpfe verkommen zur Fuchtellei
- manchmal matschige Optik
- nicht immer passend gewählte Synchronstimmen
Irgendwie ist Kinect Star Wars ein zweischneidiges Lichtschwert. Core-Gamer sollten sich zunächst keine großen Hoffnungen machen, da das Gameplay eher oberflächlich präsentiert wird, doch auf der anderen Seite kann es auch für Fans durchaus Spaß machen, das Lichtschwert zu schwingen. Und man muss zugeben, die Singleplayer-Kampagne ist recht gut inszeniert und abwechslungsreich gestaltet, auch wenn sie sehr kurz ausfällt. Wenn es um die Pod-Rennen geht, die sind ein Reinfall. Die Einlagen mit dem Rancor bieten kurzweilige Action, die Duelle sind dafür zu zäh geraten. Und naja, dann wäre da noch das Tanzen. Ich weiß nicht, ob es ein Hardcore-Fan erträgt, wenn Sturmtruppen zu einem Cover-Song der Village People tanzen, aber falls doch, dann macht auch diese Umsetzung durchaus Laune. Man darf das Ganze nur nicht zu ernst nehmen. Leider funktioniert die Kinect-Steuerung nicht immer einwandfrei und die Lichtschwert-Kämpfe verfallen schnell zu einem unkontrollierte Gefuchtel. Die Grafik sieht nicht immer modern aus, doch letztendlich bemerkt man schon, dass sich die Entwickler Mühe gegeben haben, auch eingefleischte Star Wars-Fans anzusprechen. Klappen wird das aber sicherlich nicht immer.