Nach Jura für über 2 T€ und Bosch für ca. 1,5 T€ unser dritter Vollautomat. Kaufentscheidend war Stiftung Warentest, wo die Nivona bei Milchschaum/Cappuccino gut abschnitt. Espressoqualität interessiert uns nicht so. Wichtig auch die ohne (Spezial)Werkzeug herausnehmbare Brühgruppe zur manuellen Reinigung (Jura schimmelt ja angeblich nicht). Wir haben die Nivona ca. 3 Jahre und insgesamt ca. 9.000 Bezüge. Es ist der erste Vollautomat bei uns, der nicht schon während der Gewährleistungsdauer defekt war. Die Brühgruppe klingt auch noch nicht gequält. Das Mahlwerk könnte leiser sein, hier war die Bosch super, aber halt nervend mit verschiedenen Defekten und Unzulänglichkeiten. Gleiches gilt für Jura, wo erst Display komplett ausfiel, später der Dampferzeuger, die Brühgruppe, das Dreiwegeventil ... Die Nivona ist vergleichsweise schmal, die Kunststoffteile haben eine eher einfache Qualität ohne billig zu wirken, die Bedienung ist einfach, der Pflegeaufwand ist vergleichbar zu dem bei den Vorgängern. Fazit: Es muss nicht teuer sein, wenn man einen ordentlichen Cappuccino haben will ohne sich dauernd um Defekte kümmern zu müssen. Dafür verzichtet man halt auf die gebürstete Alufront.