Wir durften die neue Sonicare AirFloss Interdental von Philips testen. Wir waren schon etwas skeptisch, ob die Sonicare Airfloss das halten würde, was sie versprach.
Das Testpaket enthielt dann folgende Bestandteile:
1 x Ladestation mit Düsenbehälter
1 x Düsengriff
3 x Düse
1 x Transporttasche
1 x Parodontax Mundspülung (300 ml)
10 x Parodontax Mundspülung (100 ml)
Nach dem Auspacken schlossen wir sofort die Ladestation mit dem Düsenbehälter an, um die Sonicare aufzuladen. In ihr ist ein wiederaufladbarer Akku integriert. Die Ladestation ist ähnlich der einer Akkuzahnbürste und beinhaltet eine Halterung für zwei Düsen (die dritte Düse befindet sich dann auf dem Düsengriff).
Nachdem das Gerät aufgeladen war, wollten wir es direkt ausprobieren. Da die Konstruktion und Handhabung der Sonicare AirFloss Interdental selbsterklärend sind, haben wir sie auch ohne Anleitung zusammengebaut und mit der Parodontax Mundspülung befüllt. Hierzu öffnet man den Deckel der Einfüllöffnung auf der Vorderseite des Düsengriffs, füllt dann die Mundspülung ein und schließt den Deckel wieder. Der Deckel wirkt leider etwas "wackelig".
Der Gebrauch:
Nach der Befüllung des Düsengriffs schaltet man diesen über den "Powerknopf" auf der Vorderseite des Geräts ein. Dann setzt man den "Dorn" bzw. die Führungsspitze der Düse am Zahnzwischenraum an und drückt die Taste zur Auslösung des Sprühimpulses. Diese befindet sich am oberen Ende des Düsengriffs. Der Düsengriff ist hochwertig verarbeitet, ergonomisch geformt, liegt gut in der Hand und lässt sich dadurch sehr einfach bedienen. Die Düsen haben eine farbliche Kennzeichnung, so dass jede Person weiß, welche Düse die eigene ist. Wenn der Sprühimpuls per Tastendruck ausgelöst wird, wird eine Kombination aus Druckluft und Mikrotröpfchen durch den Zahnzwischenraum geschossen. Dadurch werden Essenreste herausgespült und Plaque deutlich besser entfernt als dies mit Zahnseide möglich ist.
Danach fährt man mit der Führungsspitze einfach den Zahn nah am Zahnfleisch entlang, bis man auf den nächsten Zahnzwischenraum stößt. Dann gibt man per Tastendruck den nächsten Sprühimpuls. So verfährt man weiter, bis man alle Zahnzwischenräume gereinigt hat.
Die Sonicare AirFloss Interdental verfügt darüber hinaus über eine sog. Autoburst-Funktion. Diese wird aktiviert, wenn man die Impulstaste gedrückt hält. Durch diese Funktion wird automatisch jede Sekunde ein Druckluftstoß ausgeführt. Bei den ersten Benutzungen empfiehlt es sich jedoch, jeden Druckluftstoß manuell auszuführen, weil man doch ein wenig Zeit benötigt, bis man den nächsten Zahnzwischenraum gefunden hat. Nach ein paar Anwendungen automatisiert sich dies jedoch, so dass man dann sehr gut auch die Autoburst-Funktion nutzen kann.
Den gesamten Mund kann man so in 30 Sekunden reinigen. Einfacher und schneller geht die Zahnpflege mit Zahnseide definitiv nicht. Anstatt Mundspülung kann man auch normales Wasser nehmen. Wir bevorzugen aber die Nutzung von Mundspülung, da sie direkt ein Frische- und Sauberkeits-Gefühl im Mundraum hinterlässt.
Nachdem man den gesamten Mund gereinigt hat, schaltet man den Düsengriff aus und spült die Düse einfach unter laufendem Wasser ab. Philips empfiehlt, die Düsen für beste Ergebnisse alle sechs Monate auszutauschen.
Unsere Erfahrungen:
Bei der ersten Anwendung war uns nicht ganz klar, mit welchem Druck die Luft und Mikrotröpfchen durch die Zahnzwischenräume gestoßen werden. Dadurch hatten wir den Mund nicht ganz geschlossen, zumal wir ja erst einmal im Spiegel beobachten wollten, ob wir die Düse auch wirklich am Zahnzwischenraum angesetzt haben und auch wie die Sonicare AirFloss Interdental funktioniert. Dies führte dann bei der ersten Anwendungen dazu, dass der ganze Spiegel mit Mundspülung vollgespritzt wurde.