Schon als ich die Beschreibung gelesen habe, wollte ich das Spiel unbedingt mal ausprobieren. Wen interessiert es nicht mal zu erfahren, was die besten Freunde über einen denken? Im Alltag stellt man solche Fragen ja nicht allzu häufig.
Das Spiel an sich ist ganz einfach und geht über 10 Runden. Es ist für 3 bis 6 Spieler geeignet und aus Erfahrung kann ich jetzt sagen umso mehr Mitspieler dabei sind umso mehr Spaß macht es.
Jeder Mitspieler bekommt einen Farbbutton zugeteilt, Einschätzungskarten und farbige Stimmkarten. Los geht's mit der ersten Frage und nun muss jeder Mitspieler abstimmen auf wen die Frage am ehesten zutrifft. Um es geheim zu halten gibt es eine in dem Karton eine Abdeckung mit einem Schlitz.
Danach muss jeder Spieler schätzen, wie viele Mitspieler ihn ausgewählt haben und wer am besten am Ergebnis lag bekommt die meisten Punkte.
Logisch, das nach den 10 Runden dann der Mitspieler mit den meisten Punkten auch der Gewinner ist.
Zuerst nach dem Auspacken ist mir aufgefallen, dass die Qualität des Spiels bzw. der Spielkarten sehr gut ist.
Die Anleitung ist ein weiterer Pluspunkt, kurz und bündig wird das Spiel erklärt und ist somit sehr schnell verständlich. Lange Erklärung dämpfen oft die Spiellaune und das finde ich immer sehr schade.
Das Spiel macht wirklich Spaß. Es tauchen z.B. Fragen auf wie: Mit wem möchtest du auf einer einsamen Insel gestrandet sein? Wer muss immer das letzte Wort haben? Wer hat das beste Pokerface?
Manche Fragen sind allerdings auch etwas "lahm". Ich denke bei so einem Spiel ist der Spaßfaktor gerade bei den brisanten Fragen gegeben und die möchte man auch am meisten hören.
Der Spielspaß ist allerdings auch meiner Ansicht nach begrenzt, nach einigen Runden kann das Spiel mit gutem Gewissen weggelegt werden und reicht somit nicht für einen ganzen Abend aus. Ich finde es ist super, um zwischendurch die Stimmung ein wenig aufzulockern.
Mitspielen kann (leider) auch nicht jeder, da man sich gegenseitig schon etwas besser kennen sollte, damit die Ergebnisse auch wirklichkeitsgetreu sind bzw. das Spiel richtig Spaß macht. Allerdings sagt der Name des Spiels ja schon, dass es für gute Freunde gedacht ist.
Fazit: Das Spiel ist super lustig und immer gut geeignet um einen Abend mit Freunden aufzulockern.
Spielspaß für einen geselligen Abend mit Freunden
Ich habe das Spiel "Good friends" bisher dreimal mit unterschiedlichen Freunden getestet-
und jedesmal war es ein lustiger Abend und das Spiel hat allen Spaß gemacht.
Die Spielanleitung ist denkbar einfach, die Vorbereitung nach wenigen Minuten erledigt,
sodass ma gleich loslegen kann.
Statt der üblichen Spielfiguren, steckt sich jeder Mitspieler einen farbigen Button an
den Pullover. Das ist zwar nicht nötig, aber eine nette Idee.
Ein Spieler zieht eine Karte und liest die Frage vor, mit deren Hilfe man seine Mitspieler
einschätzen soll. Auf wen trifft die Aussage zu?
Im nächsten Schritt werden Stimmkarten abgegeben und es wird ausgezählt, zu wem die Aussage
am besten passt, ein wenig passt oder gar nicht zutrifft.
Punkte bekommt man dadurch, dass man sich selbst einschätzt, wie die Mitspieler einen sehen.
Das ist eine interessante Variante ähnlicher Spiele. Es wird auch nicht aufgeklärt, wer für
wen gestimmt hat.
Am meisten Spaß bringt das Spiel in einer Runde von sechs Leuten. Bei weniger Teilnehmern kam
es doch vor, dass die Karten überhaupt nicht passten.
Auch mit Freunden, mit denen man sehr gut bekann ist, wird das Spiel eher schnell langweilig.
Eine bunte Mischung der Mitspieler ist am besten.
Das angegebene Alter ist sinnvoll, denn einige Fragen verlangen ein gewisses Maß an Selbst-
reflexion, was Kinder noch nicht so sehr einschätzen können.
Positiv ist uns auch aufgefallen, dass bis jetzt keine Fragen zu Sex- oder Partnerschaften aufgetaucht
sind.
Ein schönes Spiel für einen netten Abend unter Freunden.
Ein kurzweiliges Vergnügen, mehr nicht
Wir haben das Spiel zusammen mit sechs Personen gespielt. Wirklich, weniger als sechs Leute bringen nicht wirklich Spaß. Im Gegenteil, es wäre schöner gewesen, wenn das Spiel für noch mehr Leute offen gewesen wäre. Es ist halt ein Partyspiel, das man am besten mit so vielen Leuten wie möglich spielt, die sich allerdings auch untereinander zum größten Teil kennen sollten, damit auch wirklich Spaß aufkommt.
Die Regeln sind dank der gut verständlichen Anleitung schnell erklärt und das Spiel schnell vorbereitet. Jeder Spieler bekommt einen farblichen Button, der seine Farbe repräsentiert, drei Einschätzungskarten und farbige Stimmkarten um für den entsprechenden Mitspieler zu stimmen. Dann werden 10 Runden gespielt. Eine Frage aus dem umfangreichen Fragestapel wird vorgelesen und jeder Spieler darf abstimmen auf welchen Mitspieler das gelesene zutrifft, die Abstimmung erfolgt geheim, jeder Mitspieler wirft die Karte in die Aussparung auf dem Spielfeld. Jeder Spieler muss anschließend schätzen, wie viele Stimmen er für sich gewinnen konnte. Je richtiger er lag, desto mehr Punkte bekommt er. Gewonnen hat derjenige, der nach den 10 Runden die meisten Punkte hat.
Das System mit den Spielkarten fanden wir beim Spielen ein wenig unausgegoren. 10 Runden werden gespielt, jeder Spieler hat allerdings nur 5 Karten pro Farbe auf der Hand. Wer also ein sechstes Mal die selbe Farbe ausspielen will, der muss erst einmal wieder die entsprechenden Karten aussortieren. Das ist alles machbar und der Aufwand hält sich in Grenzen, aber es nervte den Spielfluss schon. Vielleicht wären viele farbige kleine Chips hier die bessere Lösung gewesen oder zumindest genug farbige Stimmkarten.
Außerdem war aus diesem Spiel auch schnell die Luft raus, weil viele Fragen dabei sind, die einfach nicht wirklich interessant waren oder zu offensichtlich, wenn man sich schon gut kennt.
Insgesamt fanden wir das Spiel lediglich nett, ein kurzweiliger Zeitvertreib, aber nichts, was wir jetzt öfter spielen müssten.
Good Friends?! Auf jeden Fall empfehlenswert !!!
Good Friends macht bereits Laune beim Betrachten der Verpackung. Tolle kräftige Farben und abgebildete Grimassen, über die sich dann beim Anblick der eigenen Freunde in der realen Spielwelt dann streiten lässt...sind sie es oder sind sie es nicht?! Good friends = gute Freunde.
Wir durften Good Friends inzwischen mit unseren Freunden einweihen. Good Friends eignet sich für 3 - 6 Spieler ab 15 Jahren, wobei wir der Meinung sind, dass sich dieses Spiel auch ideal z. B. in Konstellationen mit jeweils 3 Pärchen etc. erweitern lässt. Jeder Mitspieler oder auch Spielepaar erhält eine Farbe, die er sich als Button an seine Kleidung, wenn er mag, anbringen kann. Gespielt wird im Uhrzeigersinn immer nach dem gleichen Prinzip. Der Reihe nach wird eine Karte aus den Fragekarten gezogen und die Frage laut vorgelesen. "Wer würde alle Speisen probieren, die auf einem Markt in China angeboten werden?". Jeder Mitspieler verfügt jetzt über eine gewisse Anzahl von Stimmkarten in den Farben seiner Mitspieler und darf jetzt beweisen, wie gut er seine Freunde kennt. Ist man z. B. der Meinung, dass würde zu Katja und auch Jens passen, dann wählt man eine gelbe Karte für Katja und eine rote Karte für Jens und wirfst sie durch den hierfür gesehenen Einwurfschlitz des Kartons. Man selber darf sich nicht wählen und es müssen immer zwei Stimmkarten abgegeben werden. Problemlos kann man hier seine Stimme auch nur einer Person zuordnen. Ist man also der Meinung, dass passt nur zu Jens, dann wirft man zwei rote Karten durch den Einwurfschlitz usw. Nachdem alle Spieler ihre Stimmen abgegeben haben, folgt die nächste Phase. Es gilt nun zu überlegen, wie einen die anderen Mitspieler einschätzen, und die Entscheidungskarten werden ausgewählt und aufgedeckt. Hier kann man wählen zwischen 0 = ich habe keine Stimmkarte erhalten, + ich habe die Mehrheit aller Stimmkarten erhalten und +/- ich habe eine oder einige Stimmkarten erhalten. Nach diesen Stimmkarten bemisst sich dann die Punktezahl. Hat man die 0 als Stimmkarte gewählt, und taucht die eigene Farbe tatsächlich nicht auf dem Spielfeld auf, so erhält man als richtige Antwort 3 Punkte. Drei Punkte gibt es auch für die richtige Einschätzung + (die Mehrheit der Stimmkarten) - anders nur einen Punkt bei +/- und selbstredend 0 Punkte, wenn man komplett daneben/falsch liegt.
Gespielt werden insgesamt 12 Spielrunden und gewonnen hat derjenige, der die meisten Punkte am Ende des Spiels hat. Wir haben Good Friends im Kreise von wirklich guten Freunden sehr genossen und wirklich viel gelacht. Das Spiel ist unkompliziert einfach, sorgt für eine Menge Spass und es wird nicht langweilig. Wir würden Good Friends, wie der Name schon sagt, im Spiel mit Freunden anraten bzw. man sollte sich schon etwas kennen. Es sind einfach sehr viele Fragen dabei, die dies voraussetzen - die Fragen können auch mal etwas intimer sein.
Sofern man von Negativ-Punkten beim dem Spiel sprechen kann, würden wir die hin und wieder auftauchenden kleinen Rechtschreibfehler bei den Fragekarten bemängeln und dass, wenn auch jeder heutzutage Papier und Stift zu Hause hat, es doch schön gewesen wäre, wenn Papier und Stift beim Kauf zum Spielinhalt gehören.
Wir freuen uns schon auf die nächste Good Friends Partie im großen Freundeskreis und können es nur empfehlen.
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