Testurteil: "7 von 10 Punkten"
Test: Einzeltest: Level 7 [Escape]
Zitat: Level 7 [Espace] reicht durch eine sehr stimmige, dichte Hintergrund-Story überaus nahe an Rollenspiele heran. Die insgesamt sieben Level sind auf unterschiedlichen Schwierigkeitsstufen (leicht, mittel, schwer) spielbar und bauen jeweils auf dem vorangegangenen Abschnitt auf. Der Umstand, dass die Spieler zu Beginn des ersten Szenarios aus 18 völlig unterschiedlichen Eigenschaften zwei ziehen, die sie zu unverwechselbaren Personen werden lassen, passt ebenfalls zum Charakter eines Rollenspieles. Das Regelheft wirkt auf den ersten Blick sehr strukturiert, man merkt dann während des ersten Spiels jedoch sehr rasch, dass dies nicht der Fall ist. Es muss anfangs sehr häufig nachgeblättert werden – diese Regelunsicherheit verstärkt jedoch erstaunlicherweise das Gefühl des Unbekannten und der Desorientierung, dem die Spieler während ihrer ersten Schritte durch die Station ausgesetzt sind.Der beklemmenden Atmosphäre schadet es ein wenig, dass die Raumteile im Verhältnis zu den Pappkarton-Aufstellern der Charaktere/Soldaten/Aliens viel zu klein geraten sind. Na ja, eigentlich ist es umgekehrt – die Aufsteller sind eindeutig zu groß und es ist bedauerlich, dass sich Privateer Press nicht dazu durchringen konnte, dem Spielmaterial Miniaturen beizupacken. Ansonsten gibt es an der Ausstattung, der Grafik und dem Umfang des Materials überhaupt nichts herumzumäkeln.Obwohl der Solitärmodus durchaus interessant ist, entfaltet sich die Spielidee am besten bei der maximalen Anzahl von vier Spielteilnehmern.Das Spiel ist derzeit nur in der englischen Originalausgabe erhältlich.Sehenswert ist der Videotrailer, den Privateer Press vor Verkaufsstart online gestellt hat sowie die beiden Video-Tutorials, die das Spielprinzip erklären.