Testurteil: "9 von 10 Punkten"
Test: Einzeltest: Die Insel
Zitat: Cons: -) Die Farbe leitet VIEL besser als bei King Arthur. Es gab in unseren Spielrunden nur einen Spieler der leichte Probleme hatte Kontakt herzustellen.
-) Die Ansagentexte sind kurz gehalten, sodass das Spiel und nicht die Texte im Vordergrund stehen.
-) Die Sensorfelder sind auf beiden Seiten des Spielplans angebracht, sodass man nicht über das ganze Spielfeld langen muss um zu Drücken.
-) Viele verschiedene Möglichkeiten um Punkte, Steintafeln, usw. zu erlangen.
-) Der Langzeitspaß ist sehr hoch, denn man braucht einige Runden um festzustellen, dass man zusammenarbeiten muss um die Insel zu retten. Selbst wenn das gelungen ist gibt es immer etwas Neues zu entdecken. Und danach hat man immer noch das Ziel alle vier Statuen zu erwecken (ist das überhaupt möglich?).
- Die Ansage der Wächter kann nicht unterbrochen werden, so wie das bei Ariki möglich ist.
- Die roten Steine gefallen mir persönlich nicht besonders, aber sie tun ihren Dienst.
- Die Spielanleitung ist hauptsächlich ein ausführliches Einführungsspiel. Das mag Kindern oder Gelegenheitsspieler entgegenkommen die viel Zeit haben. Mir als Vielspieler wäre eine kompakte strukturierte Anleitung lieber.
- Für Rechtshänder sind die Sensorfelder intuitiv auf der „falschen“ Seite. Ich persönlich bewege die Spielfigur mit der rechten Hand und dann reiche ich mit der linken Hand nicht zu den Sensorfeldern.
Bei „Die Insel“ ist es viel besser als bei King Arthur gelungen die Elektronik in Spiel zu integrieren – oder sollte ich sagen die Spieler ins Spiel zu integrieren. Das Spiel macht Spaß. Man kämpft gemeinsam gegen „Das Böse“, versucht aber auch selber die meisten Punkte zu bekommen. Das ist bei unseren Spielrunden sehr gut angekommen. Man hat viele Möglichkeiten zu agieren und es gibt immer mehrere Arten das zu erreichen was man möchte (z.B. Steintafeln zu erlangen) – diese Vielfalt macht den Reiz des Spieles aus. Wer ein Spiel für die ganze Familie sucht und nichts gegen Elektronik hat ist mit „Die Insel“ gut beraten. Viele kurzweilige Spieleabende sind jedenfalls garantiert!