Nachdem mich ein preislich günstiger, aber schwachbrünstiger Bosch Rotak 32 nur genervt hatte und ich genauso gut mit einer Sense hätte arbeiten können, ging ich zum Fachhändler, der mir den Sabo empfahl. Gegenwärtig gibt es diesen wohl als Sonderangebot, wenngleich der Preis immer noch recht hoch ist. Dennoch: Dieses Teil ist jeden Euro Wert! Schon die Qualität macht einen ordentlichen Eindruck. Trotz Kunststoffhaube wirkt der Sabo recht stabil. Beim Mähen die eigentliche Überraschung: Der Sabo frisst sich förmlich durch das Gras. Auch höheres bzw. nicht ganz trockenes Gras scheinen den Sabo nicht zu beeindrucken. Das Gras wird mühelos mit Hilfe eines zusätzlichen Gebläses in den Fangsack geschleudert. Die Grasmengen, die nicht im Fangsack landen, sind minimal. Die Bedienung ist einfach, per Knopfdruck können alle 4 Räder gleichzeitig in der Höhe verstellt werden, eine zusätzliche Skala an der Seite zeigt die Schnitthöhe an. Bedienhebel liegen gut in der Hand. Die Kabelführung ist praktisch. Gut zu wissen: Obwohl es auf den ersten Blick nicht so aussieht lässt sich der Sabo problemlos zusammenklappen und passt in einen Golfkofferraum, ohne die Hutablage herunternehmen zu müssen...falls man ihn doch mal zur Reparatur bringen müsste. Insgesamt lässt er sich trotz seines hohen Gewichts leicht schieben, zumindest in der Ebene. Für Bewohner von Reihenmittelhäusern gilt: Das hohe Gewicht erfordert einigen Kraftaufwand, wenn man ihn mal eben durch die Wohnung tragen muss. Geht aber irgendwie auch mit Hilfe zweier vorne und hinten angebrachten Haltegriffe. Vom Geräusch her ist er akzeptabel, eben kein Leisetreter. Aber welcher Rasenmäher ist das schon?
FAZIT: Es lohnt sich, ein paar Euro mehr auszugeben. Rasenmähen kann mit diesem Gerät fast schon zum Hobby werden!