5,0 von 5 Sternen
ICH LIEBE ES
ich finde es ist ultra toll
1,0 von 5 Sternen
fragil wie Glas!
Das Handy ist mir von 70 cm Höhe auf einen Holzboden gefallen, dabei hat sich die Scharniere verbogen. Jetzt geht es nicht mehr auf. Zum Vergleich, ein Huawei Handy, das mir aus 1 m auf Asphalt gefallen ist, funktionierte danach einwandfrei.
Es wird auch anscheinend ein spezielles USB-Kabel benötigt, um Daten auf den PC zu überspielen.
Weiter wird das Handy ohne ein Netzteil geliefert (nur das spezielle USB-Kabel liegt bei).
Ich bin von diesem Handy sehr enttäuscht...
1,0 von 5 Sternen
Keine Kaufempfehlung defekter Faltmechanismus und undurchsichtige Praktiken Samsung Smart Repair
Ich kann nur jeden abraten dieses Handy zu erwerben. Eigentlich ein gutes Gerät aber...
Nach 8 1/2 Monaten ließ sich für uns ohne ersichtlichen Grund, nach einem Transport im Rucksack, das Display nur noch bis zu 90 Grad ausklappen. Samsung Smart Repair lehnte Garantie ab. Für 109 € kann es repariert werden. Handy war bis zu dem Moment makellos. Versand erfolgte an Serviceadresse in Polen sicher verpackt und gepolstert. Nach 2 Tagen kam eine Mitteilung mit Fotos versehen, dass sich die Reparatur auf 216 € wegen einem defekten Display verteuert! Werkstatt hat scheinbar das Display komplett aufgeklappt und dadurch diesen Schaden verursacht. Von Samsung gibt es keine Hilfe es wird behauptet, das das Handy so angekommen sei. Wer keine sinnlos teuren Folgekosten haben will, dem rate ich dringend vom Kauf ab, Samsung garantiert zwar 200000 mal Klappvorgänge jedoch nur als Werbeversprechen.
4,0 von 5 Sternen
Samsungs ehrgeiziger Marsch auf dem Weg zur Spitze der Foldables
Seit nun schon ungefähr 2-3 Jahren habe ich mit großer Neugier und hohen Erwartungen einen ganz spezifischen Teil des Mobiltelefonmarktes schielend beobachtet, nämlich den der faltbaren Displays.
Während nämlich in den letzten 10 Jahren die Telefone an sich immer dünner, deren Bildschirme jedoch immer größer wurden und immer stärker der Form von Ziegelsteinen ähnelten und damit immer weniger mobil wurden, habe ich gehofft, dass einiges Tages ein Weg geschafft werden würde diese Entwicklung rückgängig zu machen.
Als Samsung und Motorola schließlich anfingen mit dem Galaxy Z Flip und dem Razr ihre ersten Modelle mit beigsamem Display auf den Markt zu bringen, war ich mir sicher, dass mein nächstes Handy so eines werden sollte.
Da mir bewusst war, dass der Handymarkt einer der schnelllebigsten Märkte überhaupt ist und in fünf Jahren sowohl qualitativ als auch preislich extrem viel passieren kann, dauerte es nicht lange, bis Amazon mir ein Angebot machte, das ich nicht ablehnen konnte, und ich mein kaum drei Jahre altes ZTE Blade 10 Smart durch ein Samsung Galaxy Z Flip4 für unter 650€ austauschte (heutzutage ist es ja längst Standard, dass die meisten Leute alle zwei bis maximal drei Jahre ihre Mobiltelefon austauschen, aber für mich war das schon ziemlich flott).
Ursprünglich hatte ich eigentlich eher auf die Konkurrenzmodelle von Motorola, insb. deren neue Razr 40 - Serie, geschielt, da mir Samsung für meinen Geschmack schon lange ein wenig zu sehr Apple kopierte (vor allem deren Verschlimmbesserungen wie das Streichen des Kopfhöreranschlusses, des erweiterbaren Speichers und des mitgelieferten Netzteils), aber der deutlich niedrigere Preis hat mich dann doch überzeugt.
Für 626€ bekommt man das bis zum Sommer aktuellste Modell von Samsungs Flip-Reihe, welches zusammengeklappt durchaus handlicher in der Hosentasche daherkommt als mein ZTE und alle anderen gewöhnlichen Smartphones, was auch mein wesentlicher Kaufgrund war.
Mit 8 GB Arbeitsspeicher, 120 hz AMOLED-Bildschirm und einem recht flotten Qualcomm Snapdragon - Prozessor ist es ein recht leistungsstarkes Telefon, was man meiner Meinung nach bei diesem Preis auch durchaus erwarten kann.
Software-technisch unterscheidet sich Samsung wie Tag und Nacht von ZTE, schüttet es den Nutzer im Gegensatz zu meinem vorherigen Telefon mit eigenen In-House-Apps und sogar einem eigenen App Store neben dem Google Play Store zu, dessen Sinn ich noch immer nicht ganz verstanden habe. Dennoch lerne ich auf lange Sicht Dinge wie eine werbefreie, vorinstallierte und ordentlich gestaltete Wetter-App, Samsung Free und andere Apps, die ZTE nicht anbietet, mit jedem Tag mehr schätzen.
Darüber hinaus ist auch Samsungs Einstellung zu regelmäßigen Android-Updates mehr als löblich. Mein vorheriges ZTE wurde mit Android 9 geliefert, als 10 schon lange draußen war und 11 kurz vor der Veröffentlichung stand. Es bekam jedoch kein einziges Update in seiner Laufzeit. Null. Samsungs Flip4, welches mit Android 12 ausgeliefert wurde, bekam hingegen direkt das Update auf 13 und wird auch 14 noch erhalten. Ich denke es ist nicht unwahrscheinlich, dass es auch noch Version 15 erhält.
Nicht, dass mich das groß interessieren würde, da auch Android 9 alles für mich wichtige an Bord hatte, aber es zeigt die Bereitschaft des Herstellers das Gerät intakt zu halten.
Darüber hinaus scheint Samsung mit dem Flip4 viele Kinderkrankheiten, die die ersten drei Modelle besaßen (schnell ausleiernde Falte in der Mitte des ersten Modells; zu schwacher Akku beim dritten etc.), in weniger als drei Jahren anständig behandelt, wenn nicht gar völlig beseitigt zu haben und das zu einem deutlich niedrigeren Preis (626€ inkl. drei volle Jahre Herstellergarantie bei einem Handy mit einer Technik, die in den Augen vieler noch als unausgereift und Nischenprodukt gilt, halte ich für mehr als kulant).
Allerdings muss ich erwähnen, dass der Akku mit 3700 mAh durchaus noch Luft nach oben hat, auch wenn er grds. meistens den ganzen Tag durchhält (vielleicht ohne GPS oder anspruchsvolle Spiele) und sich mit einem 25W-Schnellladegerät zügig aufladen lässt. Das wird zwar nicht mitgeliefert, lässt sich aber für 10€ bei eBay bestellen. Dazu sei gesagt, dass ich ein wenig durch die 5000 mAh meines vorheriten Telefons verwöhnt bin.
Unterm Strich ist meine Erfahrung mit dem Samsung Galaxy Z Flip4 recht positiv. Für das Handy an sich vergebe ich 4,5 Stunden, da hier aus meiner Sicht nur ein etwas stärkerer Akku fehlt, bis ich wunschlos glücklich bin.
Desweiteren stoßen mir der fehlende Kopfhöreranschluss sowie der nicht erweiterbare Speicher weiterhin sauer auf. Das kann ich zwar mit kabellosen Kopfhörern und einer erweiterbaren SSD umgehen, aber trotzdem nervt es, weil diese Verschlimmbesserungen keinen ersichtlichen Mehrwert für mich bieten.
Abgesehen von diesen Kleinigkeiten kann ich das Flip4 gut weiterempfehlen.
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