Erfreuliche Wiederentdeckung
Bei den Stichworten „Falstaff“ und „Oper“ denken die meisten Opernfreunde sicher unwillkürlich an Verdis spätes Meisterwerk oder an Otto Nicolais „Lustige Weiber von Windsor“. Dass bereits Antonio Salieri sich dieses Stoffes angenommen hat, dürfte sehr viel weniger bekannt sein, was vermutlich nicht zuletzt darauf zurückzuführen ist, dass er spätestens seit Puschkins „Mozart und Salieri“ und besonders Shaffers „Amadeus“ (in meinen Augen einer der schlimmsten künstlerischen Rufmorde aller
Wahre in gutem ZustandAufnahme- fast "historisch", mit 2-4 exzellenten Besetzungen/SängerInnenTonqualität(gfs. auch wg. Aufnahmebedingungen/Akustik, etc.) mittelmäßigIch empfehle den Artikel 1-2 Opernliebhabern-Bekannten
Falstaff von Salieri - nicht von Verdi - sängerisch exzellent -
Hier handelt es sich nicht um die allseits bekannte Verdi-Vertonung des Stoffes, sondern die von Antonio Salieri, einem Zeitgenossen und Konkurrenten Mozarts. Insofern spiegelt die Musik auch das kompositorische Ambiente dieser Zeit. Es klingt nach Mozart. Im Gegensatz zu der letzten Verdi-Oper, die durchkomponiert ist, bietet Salieri viele Arienmomente, die sicherlich Liebhaber finden würde, wenn das Werk nicht in relative Vergessenheit geraten wäre.Diese DVD beinhaltet die Aufführung bei den