Stink langweiliger pseudo Erotikfilm. Finger weg!!!
Als Einschlafhilfe bestens geeignet
Was kann man schon großartig von einem soften Erotikfilmchen erwarten, welcher für Zuschauer ab 16 Jahren freigegeben ist und 1980 gedreht wurde?Richtig! Nix. Aber auch reinweg gar nichts.15 Jahre alt war Hauptdarstellerin Anja Schüte (welche vor allem durch ihre spätere Ehe mit Schlagersänger Roland Kaiser bekannt wurde), als sie in ihrem erst zweiten Film mitspielte.Hübsch ist sie anzusehen – ohne Frage. Aber damit hört es leider auch schon auf.Der Film zieht sich wie zäher Kaugummi in die Länge – und das will bei einer Spielzeit von nur 87 Minuten schon viel heißen.Ellenlange Dialoge, nichtssagende Handlung und und Erotik... die sucht man vergeblich. Verhaltenes Geknutsche, bisschen Fummelei und ein oder zwei kurze Busenblitzer. Das war es dann auch schon.Mann hofft die ganze Zeit, dass endlich mal etwas handfesteres (Zumindest wie es die FSK Freigabe zulässt) passiert und wenn man dann endlich meint, es kommt noch was, ist der Film auch schon wieder vorbei.Da gibt es in jeder modernen Vorabendserie mehr erotische Szenen zu sehen.Anderes gesagt: Langeweile Pur. Man versucht zwanghaft wach zu bleiben, aber den meisten Zuschauern wird das wohl eher nicht gelingen.Die Bildqualität ist für einen Film aus den 80er Jahren extrem schlecht und recht meist nicht über VHS-Qualität hinaus.Fazit: Nicht kaufen, es sei denn, man kann nicht einschlafen und möchte auf Schlaftabletten aus der Apotheke verzichten.
Lahmes Erotikfilmchen aus den 80ern!
Ich bin ein Kind der 70er und 80er und bin heute sehr dankbar und froh, dass ich meine Kindheit und Jugend in diesen Jahrzehnten erleben durfte. Zurückblickend muss man einfach sagen, dass dies die besten Jahrzehnte waren, die dieses Land jemals hatte, definitiv kein Vergleich zum Heute.Da wurde grandiose Musik gemacht und tolle Filme gedreht, die heute nicht nur Klassiker sind, sondern es auch zu Kultstatus gebracht haben.Selbstverständlich stehen diese Jahrzehnte auch für ziemlich seichte Erotikfilmchen, „Schulmädchenreport“, die „Dirndl- und Emanuelle-Filme“ sind nur einige Beispiel dafür.DAVID HAMILTON hatte da einen ganz anderen Ansatz, er hat verrucht nackte Haut in stil- und kunstvolle Bilder zu packen. Dafür hat er hat er eine sehr ästhetische Atmosphäre geschaffen, auffällig sind die sehr dezent gehaltenen Farben der Aufnahmen.Anders als der Titel vermuten lässt, stehen nicht die „Cousinen“ im Mittelpunkt, sondern der vierzehnjährige JULIEN (Thierry Tevini), der mit seiner Familie Urlaub in einem kleinen Hotel auf dem Land macht. JULIEN ist in seine ältere Cousine JULIA (Anja Schüte) verliebt, doch die zieht es eher zu CHARLES (Jean-Yves Chatelais) hin, den Verlobten von JULIENS Schwester. Als dann der Krieg ausbricht und die Männer knapp werden, wird der pubertierende JULIEN für die Frauen immer interessanter und nicht nur die Dienstmädchen versuchen ihn zu verführen, auch seine angebetet JULIA sieht ihn mit anderen Augen ….Manchmal übermannt mich die Nostalgie, dann fallen mir Filme ein, die ich als Teenager gesehen habe und halte es für eine gute Idee, sie mir nochmal anzusehen. Oftmals habe ich die als interessant und sehenswert im Gedächtnis, wenn ich sie mir dann heute, knapp 40 Jahre später ansehe, frage ich mich, warum das so war. Nicht immer, denn manche der Filme sind wirklich gut gealtert, einige wie „Zärtliche Cousinen“ sind das halt nicht. Wahrscheinlich hatte ich den in guter Teenager-Erinnerung, weil man verhältnismäßig viel nackte Haut sieht, an der Handlung hat es sicher nicht gelegen. Die ist erschreckend flach und stinklangweilig, eigentlich passiert da gar nichts, außer dass der pubertierende JULIEN zum Mann wird …. irgendwann.Auf die Darsteller möchte ich auch nicht weiter eingehen, die sind ziemlich schlecht … alle. Auch die Dialoge sind echt fad und unheimlich flach, das ist ein weichgezeichnetes Softsexfilmchen, das in den 80ern vermutlich nur ein paar Jungs wie mich begeistert hat. Heute würden Teenager wohl nur milde darüber lächeln, damit lockt man inzwischen keinen mehr von der Playstation weg.Mein Fazit: DAVID HAMILTONS „Zärtliche Cousinen“ hat im Laufe der Jahre jeglichen Reiz verloren, den kann man heute nicht mehr sehen, da langweilt man sich zu Tode. Auch die erotischen Aufnahmen, in den 80ern ein Politikum, reißen heute niemand mehr vom Hocker. Ich dachte es wäre eine gute Idee, mir „Zärtliche Cousinen“ nach 40 Jahren nochmal anzusehen …. hätte ich besser mal gelassen.
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