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Judith Hermann, Nichts als Gespenster.
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Judith Hermann, Nichts als Gespenster.

  • Zweiter Erzählungsband von Judith Hermann
  • Geschichten von verschiedenen Paaren und Orten
  • Erzählt von Liebe und Reisen
  • Einige Geschichten wurden verfilmt
  • Enthusiastische Kritiken und hohe Verkaufszahlen
  • Gelobt als große deutsche Gegenwartsliteratur
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Beschreibung
Verlag: Fischer (Tb.), Frankfurt
Zweiter Erzählungsband von Judith Hermann
Geschichten von verschiedenen Paaren und Orten
Erzählt von Liebe und Reisen
Einige Geschichten wurden verfilmt
Enthusiastische Kritiken und hohe Verkaufszahlen
Gelobt als große deutsche Gegenwartsliteratur

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48 Meinungen**

Neueste
Nichts als Gespenster
Autor: Amazon.de Kunde
|
22.06.2016
|
Die Erzählungen haben viel Wortwitz, Spannung und sind darüber hinaus besonders, unvergleichlich.Das beste Buch, das ich in letzter Zeit gelesen habe.Julia Herman ist für mich zur Zeit die beste Autorin von Kurzgeschichten.
Unbestimmbar
Autor: Amazon.de Kunde
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12.08.2014
|
Ich hab keine Ahnung, wie ich dieses Buch finde. Und ich weiß auch nicht, ob das nun seine Stärke oder seine Schwäche ist.Auf der einen Seite mochte ich das meditative Gefühl, die Entspannung, die zurückblieb, nachdem ich darin gelesen hatte. Die Erzählungen plätschern dahin, fokussieren Kleinigkeiten, geben Gedankenfetzen Raum, verschwinden und wiederholen sich auf die ein oder andere Art. Das ist wie ins Feuer gucken oder aufs Meer. Und es...mehr wirft auch kurz einen anderen Blick auf den eigenen Alltag. Das war interessant.Auf der anderen Seite hab ich mich auch wirklich viel gelangweilt. Die Personen erschienen mir austauschbar und irgendwie lieblos. Sie haben mich meist nicht im Geringsten interessiert. Außerdem mochte ich den nöligen, resignativen Unterton nicht und dieses Destruktive, das wie zwanghaft nichts greifbares oder eine wirkliche Geschichte entstehen lassen wolte. Insofern passt der Titel ausgesprochen gut. Es ist nur einfach nicht meins.weniger
Müll?
Autor: Amazon.de Kunde
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23.07.2013
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Wir mussten das Buch für die Schule besorgen und als Klassenlektüre lesen. Dabei ist wieder einmal rausgekommen, dass Deutschlehrer nicht den geringsten Funken von gutem Geschmack besitzen....Die 3 Cent die ich gezahlt hab fürs Buch, bereue ich...
Bisschen langweilig
Autor: Amazon.de Kunde
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17.07.2013
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Die verschiedenen Kurzgeschichten bleiben sehr vereinzelt- sind jeweils nicht spannend oder überzeugend-man müsste vielleicht mehr über die Autorin wissen ?
Konnte mich nicht fesseln
Autor: Amazon.de Kunde
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10.06.2013
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Auch wenn ich den Schreibstil von Judith Herrmann zwar schon angenehm/ schön zu lesen finde, konnte mich dieses Buch nicht fesseln. Die Charaktere und Geschichten berühren mich nicht, machen keine Lust auf weiterlesen.. ich kann mich nicht in die Personen hineinversetzen..Meinen Geschmack hat es leider nicht getroffen.
Gähnend langweilig
Autor: Amazon.de Kunde
|
03.09.2012
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Das Hörbuch hat mir überhaupt nicht gefallen. Die Stimme der Autorin monoton daher leiernd. Der Inhalt ohne jegliche Spannung. Da werden Sachen beschrieben so langweilig und langwierig wie nur möglich. Ich dachte immer, ich habe keine Idee um Bücher zu schreiben, aber im Stil von Judith Hermann scheint das gar nicht so schwer zu sein.Ich empfehle die CD nicht weiter - höchstens um schnell zum Tiefschlaf zu finden.
gutes Buch
Autor: Amazon.de Kunde
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30.06.2012
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wenn man auf merkwürdige Geschichten steht(die meiner Meinung nach nicht viel Sinn ergeben, bzw. man einen Sinn erst spät oder gar nicht erkennt), die trotzdem irgendwie fesselnd sind, dann ist dieses Buch perfekt!
Die Autorin hinter den Geschichten
Autor: Amazon.de Kunde
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28.04.2011
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Um hinter das Geheimnis, den speziellen Klang von Judith Hermanns Geschichten zu kommen, sollte man sich die Mühe machen, sich mit der Autorin selbst beschäftigen.Nachdem ich "Nichts als Gespenster" gelesen hatte, und nun nach vielen Jahren "Alice" las, dachte ich immer: Die Autorin steht dem ganzen Literaturbetrieb mit einem sehr gesunden Abstand gegenüber. Sie macht den Hype, diesen ganzen Zirkus, der um ihre Art zu schreiben veranstaltet...mehr wird, nicht mit, unterwirft sich keinen Regeln, sondern bleibt wie sie ist. Eine zurückhaltende, vielleicht sogar schüchterne Frau, die nur ihre Geschichten schreiben will, und der es letztendlich egal ist, was die Kritiker darüber denken mögen.Im vergangenen Jahr hatte ich das Glück, Judith Hermann bei einer Lesung zu erleben, und auch mit ihr zu sprechen. Sie ist genau so, wie ich sie mir vorgestellt hatte. Die Lesung wurde von einer Moderatorin begleitet, die versuchte, im Interview-Stil Geheimnisse aus Judith Hermann heraus zu kitzeln und Fragen stellte, die das Publikum eigentlich nur nervten. Das Frage/Antwort-Spiel geriet beinahe zur Farce, weil sich die Fragerin nicht von ihrem Konzept abbringen lassen wollte, obwohl es durchaus Sinn gemacht hätte, spontan auf dieses Konzept zu verzichten.Denn Judith Hermann kann auch erzählen, ohne eine Frage nach der anderen abarbeiten zu müssen. Sie berichtete dem Publikum von ihren Protagonisten, von der Art, wie und warum sie schreibt, und war genau so, wie ich glaubte, dass sie nach der Art ihrer Geschichten sein müsste: Sie schreibt, weil sie das Bedürfnis hat, zu schreiben. Sie sucht sich ihre Themen selbst, tritt lieber ein paar Schritte zurück, als sich vom Literaturbetrieb vereinnahmen zu lassen. Ihre Texte sind deshalb so still, so unter die Haut gehend, weil sie von Kleinigkeiten berichten, von Dingen, die im Alltag kaum noch wahrgenommen werden, weil sie keine großen Abenteuer sind, sondern in der Hektik und Ruhelosigkeit der heutigen Zeit beinahe untergehen.Judith Hermanns Texte entstehen nicht in Fließbandproduktion, und das macht sich in jeder Zeile bemerkbar. Und macht die Autorin, die ohne jegliche Starallüren auskommt, sympatisch. Judith Hermann ist ein ganz normaler Mensch, eine stille Person, der die hymnischen Kritiken aus ihren Werken, die bisher in großem Abstand voneinander erschienen, beinahe peinlich sind.Was sagte sie mir noch? Ihre Personen, die sie in den Geschichten einfließen lässt, entwickeln ihr Eigenleben. Sie muss sie nur darin umhergehen lassen, ihnen Freiheit geben, das zu tun, was sie tun wollen.Genau dies macht den Zauber aller Geschichten von Judith Hermann aus. Keine übermäßige Aktion, kein herbeigeschriebener Wortwitz, keine Schenkelklopfer, sondern Protagonisten mit einer gewissen Nachdenklichkeit, manchmal auch Behäbigkeit, die in der heutigen Zeit irgendwie gemächlich gegen den Strom schwimmen, aber dennoch eine ungeheure innere Kraft besitzen.Wer den Mensch, den Schöpfer kennt, der hinter den Geschichten steckt, weiß, dass Judith Hermann kaum anders schreiben kann, und in Zukunft wohl kaum anders schreiben wird. Das nächste Buch wird wohl wieder Jahre auf sich warten lassen, die Kritiker werden nach Erklärungen für die lange Wartezeit suchen, und die Leser erneut in einen Zwiespalt bringen: Ist das nun höchste Literatur, oder einfach nur langweilig, weil so wenig geschieht?Judith Hermann zwingt, in der heutigen, so hektischen Zeit innezuhalten. Eine Kunst, auf die sich nicht jeder Leser einlassen will.weniger
Der Mensch als loses Ende
Autor: Amazon.de Kunde
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28.12.2010
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An Judith Hermann scheiden sich die Geister. Es mag plakativ klingen, aber im Grunde ist es einfach: man mag ihren Stil oder eben nicht. Ich gehöre eindeutig zu ersterer Gruppe. War ich schon von " Sommerhaus, später " sehr angetan, so hat mich "Nichts als Gespenster" vollends überzeugt, zu mal es aus meiner Sicht insgesamt etwas reifer und runder als sein Vorgänger daherkommt.Wieder ist die Generation der...mehr 'Thirty-Somthing' im Fokus, wieder stellen moderne aber orientierungslose Großstädter (Berliner) den Großteil der Figuren. Typisch Hermann: bei den vorliegenden Erzählungen handelt es sich nicht um in sich geschlossenen Geschichten im klassischen Sinn mit klarem Anfang und Ende oder einer Auflösung. Vielmehr beschreiben sie Befindlichkeiten und beleuchten das Seelenleben der Protagonisten. Jede Episode wirft dabei ein kurzes aber prägnantes Schlaglicht auf einen kleinen Teil des Kaleidoskops menschlicher Gefühle und Verletzungen. Die einzelnen Figuren werden dabei stark aus ihrem persönlichen Kontext gerissen, was zur Folge hat, dass ihre Handlungen und Reaktionen oft schwer nachvollziehbar sind. Man hat als Leser das Gefühl, dass man mehr über die jeweilige Person wissen müsste um wirklich zu verstehen, was sie antreibt oder hemmt und wie sie zu dem Punkt gelangt ist, an dem sie die Erzählung berührt. Kaum hat man begonnen, sich mit der Hauptfigur auseinander zu setzen, endet die Episode auch schon wieder, manchmal sehr abrupt. Gerade das macht jedoch den großen Reiz dieses Buches aus. Die Autorin überlässt es dem Leser, eigene Schlüsse zu ziehen, sie kommentiert und urteilt nicht, sondern beschreibt. Und das tut sie bis zur Schmerzgrenze, sachlich, kühl und doch ungemein intensiv. Da ist zum Beispiel Ellen, die in der titelgebenden Geschichte "Nichts als Gespenster" wie paralysiert mit ansieht, wie ihre schwierige Beziehung zu Felix scheinbar ausweglos gegen die Wand fahren muss. Da ist Mittdreißigerin Jonina, für die ein einziger kaltblauer Tag in der weiten, winterlichen Landschaft von Island alles verändert, ohne Aussicht jedoch sich von ihren zu Routine gewordenen Schatten befreien zu können. Eine namenlose junge Frau, die einen ehemaligen Geliebten in Karlsbad besucht und dabei einsehen muss, dass sich die Zeit nicht zurück drehen lässt. Alle Charaktere weisen Ecken und Kanten auf, und sind meist keineswegs so, wie man sich seine Freunde vorstellen möchte. Gerade dass macht sie so interessant und überaus authentisch. Selbstbewusst und befreit an der Oberfläche, aber zu tiefst verunsichert und verloren darunter, kann man sich, so man es zulässt, von so mancher Figur den Spiegel vorhalten lassen.Das einzige, das ich mich an den Geschichten etwas genervt hat, war, dass wirklich jeder der Akteure Kettenraucher zu sein scheint. Es wird gelitten, geschwiegen, geliebt ... und leider auch in einem fort gequalmt! Auf keinen Fall bin ich ein Gesundheitsapostel und ich bezweifle auch, dass Frau Hermann von der Tabakindustrie geschmiert wurde, aber der ständige Versuch den Glimmstängel als Markenzeichen der hippen aber gefühlsgestörten Generation X zu etablieren, wirkt ziemlich überzeichnet auf mich. Kann den Lesegenuss aber kaum bis gar nicht mindern - deshalb fünf Sterne.Uneingeschränkt empfehlen kann ich auch die Verfilmung des Buches. Der Episodenfilm " Nichts als Gespenster " wartet mit August Diehl, Brigitte Hobmeier, Fritzi Haberlandt, Wotan Wilke Möhring und Maria Simon als wunderbar stimmiger Besetzung auf und fängt die Atmosphäre des Buches grandios ein.weniger
Öde, aufgesetzt, unglaubwürdig
Autor: Amazon.de Kunde
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18.02.2010
|
Langeweile, in der das Wort SCHÖN ungefähr auf jeder zweiten Seite zu finden ist. (Soll das sehr authentisch oder ursprünglich wirken?) Das Buch wirkt auf mich wie eine Sammlung von Geschichten einer bürgerlichen Frau, die in ihren Büchern unbedingt so tun will, als sei sie Teil der Boheme - warum auch immer.
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