Die Erzählungen haben viel Wortwitz, Spannung und sind darüber hinaus besonders, unvergleichlich.Das beste Buch, das ich in letzter Zeit gelesen habe.Julia Herman ist für mich zur Zeit die beste Autorin von Kurzgeschichten.
Ich hab keine Ahnung, wie ich dieses Buch finde. Und ich weiß auch nicht, ob das nun seine Stärke oder seine Schwäche ist.Auf der einen Seite mochte ich das meditative Gefühl, die Entspannung, die zurückblieb, nachdem ich darin gelesen hatte. Die Erzählungen plätschern dahin, fokussieren Kleinigkeiten, geben Gedankenfetzen Raum, verschwinden und wiederholen sich auf die ein oder andere Art. Das ist wie ins Feuer gucken oder aufs Meer. Und es wirft auch kurz einen anderen Blick auf den eigenen Alltag. Das war interessant.Auf der anderen Seite hab ich mich auch wirklich viel gelangweilt. Die Personen erschienen mir austauschbar und irgendwie lieblos. Sie haben mich meist nicht im Geringsten interessiert. Außerdem mochte ich den nöligen, resignativen Unterton nicht und dieses Destruktive, das wie zwanghaft nichts greifbares oder eine wirkliche Geschichte entstehen lassen wolte. Insofern passt der Titel ausgesprochen gut. Es ist nur einfach nicht meins.
Wir mussten das Buch für die Schule besorgen und als Klassenlektüre lesen. Dabei ist wieder einmal rausgekommen, dass Deutschlehrer nicht den geringsten Funken von gutem Geschmack besitzen....Die 3 Cent die ich gezahlt hab fürs Buch, bereue ich...
Die verschiedenen Kurzgeschichten bleiben sehr vereinzelt- sind jeweils nicht spannend oder überzeugend-man müsste vielleicht mehr über die Autorin wissen ?
mehr Ergebnisse anzeigen