Dieses Buch ist nett zu lesen..Jedoch sind die anderen 3 Bücher von Michaela Möller besser und lustiger als dieses.
Habe aber alle 4 und bis jetzt keinen Kauf bereut!
Naives Blondchen und ihre Krise(n)
Die Hauptperson nervt von der ersten bis zur letzten Seite. Dieses Blondchen trauert um ihre Beziehung, verkricht sich in Ihrer Wohnung, ist absolut undiszipliniert und bringt absolut nichts auf die Reihe. Gepaart mit den Nebenrollen - vermeidlich schwuler Schauspieler - erfolglose Künstlerfreundin - abgedrehte Mutter in der Midlife-Crisis und der perfekten neuen Freundin des Exfreundes stirbt auch noch das letzte Quäntchen an Realität. Im Prinzip habe ich mich von Kapitel zu Kapitel gekämpft in der Hoffnung, dass es besser wird oder einfach nur bald zu Ende gelesen ist. Im Vergleich zu "Mehrwegmänner" ein grandioser Flop...
Die Story beginnt witzig und wirklich nett. Dann überschlagen sich die Ereignisse und alle Klischees werden bedient. Schließlich wird die Story so absurd, dass mir der ganze Lesespaß vergangen ist. Das Ende ist einfach nur albern, ebenso wie die dümmliche Heldin Emily.
Also ich muss sagen, dass mich dieses Buch überhaupt nicht überzeugt hat. Habe zuvor "Mehrwegmänner" von Michaela Möller gelesen, welches mich restlos begeistert hat. Was man allerdings von "Beziehungsweise blond" nicht sagen kann. Als Emily von Leonard verlassen wird, ist sie erstmal unendlich traurig- okay, ist verständlich. Wie man aber über sooo viele Seiten immer wieder schreiben kann, dass Emily mit verheulten Augen auf dem Sofa sitzt und Chips in sich hineinstopft ist mir unverständlich. Als endlich mal dieser Liebeskummer überwunden ist, sinnt sie auf Rache und hier wirds erst richtig kindisch. Wie auf Kindergartenniveau verkauft sie die Möbel ihrer Freundes und verhält sich einfach nur peinlich.
Hinzu kommen noch diese völlig überzogenen, unglaubwürdigen Figuren, wie der angeblich schwule Schauspieler und die Fremdschäm-Mutter.
Also mir war die Romanfigur Emily einfach völlig unsympathisch und deswegen war ich das ganze Buch über eher genervt von ihr, als das mich ihre Aktionen zum Lachen oder Weinen brachten.
Schade, hätte man echt mehr draus machen können.
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