Nicht Fisch, nicht Fleisch, nicht vegetarisch.
Komischer Film, nicht wirklich schlecht, doch echt nicht gut. Recht authentisch orientierungslos. Neurodermitis - klar, wer an der Oberfläche kratzt, zeigt die Risse auf der Haut. Doch ist wirklich alles so hohl und sinnlos simpel: die Mutter trinkt, der Vater geht fremd, der Bruder haut ab ans andere Ende der Welt und der Freund hängt sich auf. Fußball WM (1990) läuft im Fernsehen und keiner schaut hin. Hm, nicht wirklich glaubhaft.
Das Positive an diesem Film ist die Darstellung des Leidensdrucks eines Neurodermitiskranken. Die Symptome sind sehr gut charakterisiert und die Not des Patienten ist hervorragend dargestellt. Ab der Filmmitte ist die Handlung nur noch langwilig und das Ende ist für den Zuschauer völlig unbefriedigend, da weder eine Wegweisung, noch eine Lösung angeboten werden.
Ich bin auf diesen Film aufmerksam geworden aufgrund seines Titels da ich aus der Region bin.Ich würde sagen ein "Sozial-Teenie- Drama" das 1990 in der Nähe von Düsseldorf spielt und neben der Haupthandlung, heranwachsende und ihre Probleme etc., auch die Krankheit Neurodermitis sehr gut in den Vordergrund stellt.Darsteller, Drehbuch und Regie sind wirklich sehr gut und ich bin etwas überrascht das hier noch keine weiteren Rezensionen verfasst wurden. Der Film hat auf jeden Fall mehr
Starker und dynamischer Coming of Age-Film
Ein Film, der sich in Titel und Handlung gleich vorneweg als hochgradig metaphernschwanger outet, läuft Gefahr, als Gähnfutter für Möchtegern-Intelektuelle abgestempelt zu werden. Im Falle von Neandertal" sollte man das Tintenkissen aber schön in der Schublade lassen: Guidos Odyssee ins Erwachsenwerden beweist nämlich, dass der deutsche Film seine oft kritisierte Kopflastigkeit auch herrlich leichtfüßig auf den Bildschirm befördern kann. Die Regisseure Ingo Haeb und Jan-Christoph Glaser
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