Testurteil: "9.5/10"
Test: Einzeltest: Horizon - Zero Dawn
Zitat: GBase-Award
Pro: + Atmosphärische Spielwelt
+ Gelungener Kontrast aus Fantasy & Science-Fiction
+ Sympathische Hauptcharaktere
+ Einzigartige Stimmung
Contra: - Fertigkeiten-Entwicklung ist nicht sehr komplex
Horizon: Zero Dawn hat mich von der ersten Spielminute an mit seiner außergewöhnlichen Stimmung gefesselt. Darüber hinaus bietet es euch eine riesige Spielwelt, in der ihr jagen, sammeln oder zahlreichen Quests nachgehen könnt. Da die Umgebung aber immer wieder wunderschöne Fleckchen bereithält, kommt es auch gerne einmal vor, dass man einfach stehen bleibt und den Moment in einem Foto festhält. Auch wenn ich normalerweise kein Freund von stationären Speicherpunkten bin, stört es mich hier überhaupt nicht, bei Bedarf eines der Lagerfeuer aufzusuchen, da ich dann einen Grund habe, auf dem Weg dorthin die Umgebung noch weiter zu bestaunen. Der ohnehin schon hervorragende Gesamteindruck wird durch zwei unglaublich sympathische Hauptcharaktere noch zusätzlich bestärkt, mit denen man von Beginn an mitleidet. Wer Lust hat, sich in einer traumhaften Fantasy-Umgebung zu verlieren und Aloy auf ihrer langen Reise zu begleiten, kann mit dem PS4-Exklusivtitel absolut nichts falschmachen. Mit Horizon: Zero Dawn steht ein lange erwarteter PS4-Exklusivtitel in den Startlöchern, der mit einer Kombination aus klassischem Rollenspiel und Science-Fiction-Elementen punkten will. Wie sich die Geschichte um die Ausgestoßene Aloy und ihren Ziehvater Rost, die in einer Zeit nach dem Untergang einer großen Zivilisation überleben müssen, in der Praxis schlägt, erfahrt ihr in unserem Test. Zu Beginn des Spiels lernt ihr den bärtigen Rost kennen, der einen Säugling auf dem Arm hält. Er ist auf dem Weg zu einem uralten Ritual, während dem das Kind einen Namen erhalten soll. Ihr erfahrt, dass Rost ein Ausgestoßener eines religiösen Stammes ist, der ihm das Kleinkind vor sechs Monaten anvertraut hat. Am Tempel angekommen, trifft Rost auf die Erzmutter Teersa, die die Zeremonie kurz darauf durchführt, woraufhin Rost dem Kind den Namen Aloy gibt. Nach Vollendung des Rituals tauchen weitere Mitglieder des Stammes auf, die alles andere als begeistert davon sind, dass die heilige Zeremonie mit einem ausgestoßenen Kind durchgeführt wurde.