Testurteil: "6 von 10 Punkten"
Test: Einzeltest: Twisted Metal
Zitat: Pro: sehenswertes Waffenarsenal
+ gute deutsche Synchronisation
+ rasanter Spielablauf
Contra: Tastenbelegung
- schwammige Übersetzung der Steuerung
- seichte Story
- auf Dauer langatmig
- Spielspaß geht schnell verloren
- Atmosphäre kommt leider nie wirklich auf
- starke Schwankungen innerhalb eines Schwierigkeitsgrades
Sonys neuer Ableger Twisted Metal schafft es leider nicht sich vom unteren Durchschnitt abzuheben. Grund dafür sind unter anderem die laue Story, die unangenehm angelegte Steuerung oder der stark schwankende Schwierigkeitsgrad. Vor allem aber, schafft es Twisted Metal nicht langfristig zu begeistern. Die ersten zwei oder drei Deathmatches die man ohne automatisch greifender Steuerungserklärung ausharrt, machen durchaus noch mächtig Spaß, dieser reduziert sich dann aber schlagartig sobald einem klar wird, dass da nicht mehr kommen wird, sondern sich ab sofort alles wiederholt. Größte Abwechslung bieten dabei noch die Rennen bei denen zumindest der Boost, welcher in den anderen Spielmodi die Bedeutung verliert, sinnvoll eingesetzt werden kann. Leider rettet auch die ansehnliche Grafik, das enorme Waffenarsenal und der durchwegs gelungene Soundtrack das Spiel nicht mehr aus seinem Tief. Hardcorezockern kann nur ans Herz gelegt werden die Finger davon zu lassen. Casualgamer werden sich jedoch an der gelungenen Grafik, der Vielzahl an krassen Explosionen und dem kurzfristigen Funfaktor erfreuen können und sollten durchaus darüber nachdenken nicht doch zuzugreifen. Dominik meint: Für Hardcoregamer Schrott, für Casualgamer eine Überlegung wert!