Testurteil: "85%"
Test: Einzeltest: Deus Ex: Mankind Divided
Zitat: Gold-Award
Pro: gut erzählte Geschichte mit interessanten Entwicklungenenges Einbinden des Spielers in Erzählung und Umgebung Jensen löst Probleme nicht als Held von außenglaubwürdige, vielschichtige Charaktereinteressante Geschichten und Aufträge abseits des roten Fadensschwierige Entscheidungen und nachvollziehbare Konsequenzen in kleinen und großen Situationenglaubwürdiger Schauplatz mit vielen spielerisch und erzählerisch zusammenhängenden Elementengroße Handlungsfreiheit beim Erkunden der Umgebung und Erledigen von Aufgabenviele Wege führen an und um jedes Ziel Charakterentwicklung bestimmt mögliches Vorgehenetliche Informationen über Welt und Personen über EMails, Bücher, Unterhaltungen und mehrgute Übersicht dank Blick durch die Wand, dessen Einsatz zeitlich stark begrenzt istaugmentierte Gegner verfolgen Jensen im Kampf sehr schnell und über verschiedene Geschossemodifizieren und verbessern aller Schusswaffen sowie schneller Wechsel der WaffenFunktionenumfassende taktische Optionen im Kampf durch verschiedene Munitionstypen, Minen, Granaten, Wege und mehrcool: Analyst im Hauptquartier beschreibt auf Wunsch Verdächtige im Zentrum der Ermittlungenstilistisch eindrucksvolle Schauplätze vor allem im ersten Drittel des Spielszahlreiche Optionen zum Anund Abwählen hilfreicher HUDAnzeigenNew Game mit allen zuvor erspielten Fähigkeiten und GegenständenBreachModus: kurzzeitig unterhaltsame Herausforderungen abseits des eigentlichen Spiels
Contra: Wachen patrouillieren auf komplett vorgezeichneten Routenauch spätere Gegner suchen nicht hartnäckig genugFiguren reagieren mitunter gar nicht oder auf nicht nachvollziehbare Weise z.B. auf Einbrüche in ihre Wohnungenrelativ unhandliche/träge Steuerung, Jensen greift Vorsprünge beim Springen z.B. nicht zuverlässiggelegentliche unlogische oder fehlerhafte Ereignisse lassen Jensen entdeckt sein oder Zivilisten unvermittelt in Panik ausbrechenfehlender Nahkampf ohne aufgeladene Batterie wirkt noch immer unangenehm starrUmgebung beim Hacken kaum hörund sehbar bevorstehendes Entdecktwerden ist praktisch nicht erkennbarkleine logische Brüche in Missionsstruktur: Zugangskarte kann z.B. nicht aus einfachem Schubfach genommen werdenKistenstapeln dank seltsamer Physik mühevoll und frustrierendBreachModus: Schwerpunkt auf schnellem Erledigen passt nicht zu Steuerung und SpielkonzeptBreach: Manche Bestmarken nur durch in BoosterPacks erhältliche Extras erreichbarschwache Technik: Rechner über empfohlenen Systemvoraussetzungen stellt stotterndes Bild dar Einstellungen erst zwei Stufen niedriger meistens flüssigsehr langes Laden beim Wechsel zwischen den zwei Stadtteilen
Packender Cyberpunk-Thriller mit spielerischen Schwächen, aber großer Handlungsfreiheit und einer überzeugenden Welt, die sich wie ein interaktiver Roman öffnet.