Test: Einzeltest: Thief
Zitat: Die Spielewelt wird auf der Playstation 4 absolut flüssig dargestellt. Da gibt es kein Ruckeln und Zuckeln. Jedoch merkt man, dass die Umsetzung auch noch für die ältere Generation der Konsolen namens Playstation 3 und XBOX 360 durchgeführt wurde. Die Freiheiten sind ein wenig eingeschränkt und die Wege linear. Die Grafik ist in Ordnung, aber nicht so, dass einem ein „Wow“ entkommt. Bei der Story kommt wenig Spannung auf, da man nicht gefesselt wird wie bei einem Assassines Creed oder bei einem Tomb Raider. Der Charakter Garrett könnte auch ein x-beliebiger anderer sein. Zum Klauen gibt es überall etwas –ja, sogar im Kanal oder in einem Verlies. Es funkelt und leuchtet einen direkt an und man muss nur noch die Gegenstände einsacken. Doch Achtung, aufpassen: Es sollten sich keine lästigen Vögel in der Nähe befinden! Kommt man am Käfig an, flattern die Vögel und alarmieren die Umgebung! Stiehlt man Gegenstände von Personen, funktioniert dies problemlos. Truhen müssen geknackt, bei Bildern der Tresor geöffnet, bei Läden die Schlösser geöffnet werden. Dazu verwendet man einen Dietrich, der nicht abbrechen kann, und dreht, solange streichen bis das Pad zum Vibrieren beginnt und ein Kreis aufleuchtet. Schnell eingelockt und ein, zwei , dreimal oder auch viermal wiederholt und schon öffnet sich der Inhalt. Thief ist vor allem für Nostalgiker, da am Spielprinzip nur wenig vom Original verändert wurde! Wie man die Welt meistert, schleichend, meuchelnd oder mehr „Pfeil betont“, bleibt euch überlassen, denn viele Wege führen bekanntlich nach Rom.
Pro:
+ unterschiedliche Pfeilarten
+ viele Fokusfähigkeiten
+ Kämpfe sind einfach
+ Diebstähle erfolgen schnell und lautlos
Contra:
- Story ist nicht packend
- Grafik könnte besser sein
- Geringe Identifizierung mit dem Charakter