Testurteil: "9 von 10 Punkten"
Test: Einzeltest: Schwarzer Kater
Zitat: Ich gebe zu, dass ich mittlerweile ein großer Fan von Steffen Spiele geworden bin. Tolles Material, hauptsächlich aus Holz, schöne Spielmechanismen, liebe Ideen und Langzeitspielspaß wird auch geboten.Auch Schwarzer Kater hat eine schöne Spielidee. Die Mäuse wollen Käse, Schokolade und Speck naschen, aber Vorsicht, wenn sie von der Katze erwischt werden. Dann steht es schlecht um sie. Das altbekannte Hütchenspiel wurde zu einem spannenden Reaktionsspiel für Kinder umfunktioniert. Gut, Hütchen sind keine vorhanden, dafür aber ausgehöhlte Spielscheiben. Kinder lieben die Memory-Komponente, wenn dann auch noch das Spielthema passt, dann hat man schon fast gewonnen. Auch der Spielfluss ist gut erhalten und es kommt keine Langeweile auf.Die Spielzeit ließ sich gut einhalten.Es gibt aber Unterschiede zwischen 2 und mehr Spielern.Beim Spiel zu zweit, ist die Situation entspannter, da man sich beim Überlegen Zeit lassen kann und somit sicherer punkten kann. Das ist besonders für ganz junge Spieler gut geeignet, bzw. bei solchen, die mit der Reaktionskomponente überfordert sind. (Das lässt sich auch für 3 Spieler und mehr als Spielvariante ummünzen.)Beim Spiel ab 3 Spielern geht es schon hektischer zu. Wer richtig tippt und seine Maus auf der ersten Postion hat, der bekommt eben um ein Würfelchen mehr und das summiert sich dann. Daher ist der Stressfaktor höher, aber auch die Spannung bleibt besser erhalten.Schwarzer Kater verleitet außerdem dazu variable Hausregeln zu erfinden. So kann man auch den Schwierigkeitsgrad erhöhen oder erleichtern.Man kann z. B. statt zwei Hütchen auch drei vertauschen, oder man nimmt ein Hütchen mitsamt einer der Leckereien aus dem Spiel, oder nur die erste Maus, die richtig getippt hat, erhält Käsewürfelchen usw.