Testurteil: "7.0/10"
Test: Einzeltest: Atelier Iris 3 - Grand Phantasm
Zitat: Pro: + Grosse Handlungsfreiheit
+ Erstklassiger Soundtrack
+ Interessantes Kampfsystem
+ Gelungene Präsentation
+ Übersichtliches Tagebuch
Contra: - Keine Lokalisation
- Nebensächliche Story
- Kämpfe zu leicht
- Nerviges Zeitlimit in den Alterworlds
Etwas vom Wichtigsten bei Rollenspielen ist zweifellos die Story, welche bei Atelier Iris 3: Grand Phantasm leider ziemlich dürftig ausgefallen ist und von den vielen Aufträgen, die überhaupt nichts mit der Geschichte zu tun haben, sehr stark in den Hintergrund gerückt wird. Zu allem Übel wurde auch noch weder das Gesprochene noch die Texte ins Deutsche übersetzt, so dass Spieler, die der englischen Sprache nicht mächtig sind, der Handlung nicht folgen können. Darüber vermögen auch die grosse Handlungsfreiheit und der erstklassige Soundtrack nicht hinwegzutäuschen. Nichtsdestotrotz sollten sich Rollenspiel-Fans den Titel nicht zuletzt aufgrund des interessanten Kampfsystems zumindest einmal anschauen. Dank KOEI hat Atelier Iris im letzten Jahr endlich den Sprung nach Europa geschafft. Nun ist hierzulande bereits der dritte Teil der japanischen Rollenspiel-Serie erschienen, der neben noch mehr Handlungsfreiheit und einer Spielzeit von über 100 Stunden auch ein wesentlich dynamischeres Kampfsystem verspricht. Das klingt nach einem echten Highlight. Ob das Spiel auch wirklich hält, was es verspricht, verraten wir euch in unserem Review. Bei Atelier Iris 3: Grand Phantasm dreht sich alles um den jungen Edge und seine Freundin Iris, die beide einer Räuber-Gilde angehören und eines Tages ein achtteiliges magisches Buch entdecken, welches ihnen jeden Wunsch erfüllt. Hierzu müssen sie jedoch erst einmal alle seine Teile finden und zusammenführen, was wesentlich schwieriger ist, als es klingt. Damit ist die Geschichte zwar nicht besonders tiefgründig, vermag nicht zuletzt aufgrund der unterhaltsamen Dialoge allerdings trotzdem zu überzeugen.