...Rundlauf der Schleifspindel miserabel.Die Spindel vibriert beim Schleifen, besonders in der Aufwärtsbewegung. Das ergibt gerade bei kleinen Teilen ein ratterndes Schleifen. Maschine ist sehr laut. Das Zweitgerät hat leider den selben Fehler.Pfiffig ist die Tischhalterung.
Sehr kompakt und praktisch, aber mit Mängeln
Dieses Gerät ist vom Konzept toll, wenn man einen oszillierenden Spindelschleifer sucht, der klein und gut zu verstauen ist. Ich habe wenig Platz, und so kann ich mir keins dieser üblichen riesigen Trümmer hinstellen, die es sonst so zu kaufen gibt.Der Triton "Taschenschleifer" macht einen guten, soliden Eindruck, hat Power und auch die Absaugung funktioniert recht gut. Ohne Adapter konnte ich meine Staubsauger einfach anstecken, da das mitgelieferte Adapterstück direkt gepasst hat. Also kein Adaptergedöns.Leider merkt man im Betrieb, dass die Spindel leichte Vibrationen hat, die man auch im Schleifbild sieht. Immer wenn sie hoch fährt, beginnt sie zu vibrieren. Bei höheren Drehzahlen weniger, als bei Niedrigen. Dadurch kann man das Werkstück etwas schlecht gleichmäßig vorantreiben.Also habe ich mir ein Austauschgerät schicken lassen. Dieses war marginal besser, aber auch nicht richtig gut.Warum ich das Gerät dann trotzdem behalten habe, ist einfach der Fakt, dass trotz alledem das Gerät praktisch ist, und wirklich gut verstaut werden kann. Für knapp über 100.- kann man nicht meckern.Man kann schon schleifen mit dem Ding, aber so ganz super smooth ist der Schleifvorgang halt nicht. Aber was will man machen, wenn man Kanten genau im rechten Winkel schleifen will?Weil der Schleiftisch natürlich klein ist, habe ich mir aus Holz einen größeren Schleiftisch gebaut, unter den das Gerät genau rein passt, und der einfach mit ein paar Zwingen am Tisch anzubringen ist. Simple Konstruktion, saubere Ergebnisse.Eine Sache ist hingegen ärgerlich: Die Schleifhülsen in passender Länge gibt es nur im 4er Satz mit allen Größen. Wenn man nun nur eine bestimmte Größe nachkaufen möchte, weil man z.B. eben nur eine bestimmte Größe verwendet, muss man dennoch die ganzen anderen Größen mit kaufen, die dann halt rumliegen.Fremdhersteller bieten Einzelhülsen an, auch im richtigen Durchmesser, aber nicht in der richtigen Länge. Wenn man also eine 115mm Schleifhülse kauft, muss man sie wohl abschneiden. Das geht, aber eleganter wäre, wenn man die richtigen Hülsen auch einzeln kaufen könnte.Triton sagt dazu, dass es die Hülsen früher auch einzeln gab, aber wohl Ladenhüter waren, weshalb man sie nur noch im Set anbietet. Die Dinger kämen aus China, und werden eben nur noch im Set geliefert.Ich hätte mir auch gewünscht dass es feinere Körnungen gäbe, aber 240 scheint bei Schleifhülsen wohl das Höchste der Gefühle zu sein. Warum gibt es keine 400er?Wer eine Quelle für feinere Schleifhülsen hat, möchte das doch bitte hier in eine Antwort schreiben.Alles in allem also ein Gerät, mit dem man schon arbeiten kann, das nicht zu viel kostet und wirklich klein ist, aber das auch nicht super smooth läuft.