Test: Einzeltest: Redshift Sternenkunde
Zitat: Schwerpunkt der Software ist freilich die Wissensvermittlung, die anderen Bestandteile des Programmes sind deshalb jedoch nicht weniger wichtig. Vor allem dienen sie, neben der hautnahen Erfahrung des Neugelernten, der Veranschaulichung und in dieser Hinsicht auch als Motivationsstütze. Der Blick auf Universum soll nicht nur über ein Buch vermittelt werden, sondern eben auch durch „learning-by-doing“. Die Aufbereitung der Daten ist sehr gut gelungen. Die Autoren verstanden es, Bild und Text geschickt zu kombinieren, selbst eine Vertonung wird dem Nutzer geboten. Sowohl die Qualität von Inhalt und der Präsentation, als auch der Umfang des dargereichten Wissens sind mehr als „in Ordnung“. Insbesondere die leicht verständliche Aufbereitung der verschiedenen Informationen können wir an dieser Stelle hervorheben. Die Exkursionen und Führungen tragen ebenfalls ihren Teil zu den doch sehr positiven Erfahrungen mit diesem Programm bei. Sie sind nicht nur sehr anschaulich sondern auch ziemlich umfangreich, so dass der Nutzer aus einer Vielzahl an Möglichkeiten schöpfen kann. Selbst seltene Himmelsereignisse können mit dieser Software nachvollzogen werden und bleiben dadurch nicht nur eine Randnotiz im Lehrbuch. Freilich kann das Programm nur andeuten, wie ein solch spektakuläres Ereignis auf den interessierten Beobachter erscheinen muss – faszinierend und ergiebig bleibt es aber trotzdem. Auch im Hinblick auf die Bedienung lässt sich kaum Negatives zur Software sagen, das Programm ist intuitiv zu bedienen und sehr übersichtlich. Zugute kommt „Redshift Sternenkunde“ auch, dass die Systemanforderungen erfreulich niedrig sind. Selbst ziemlich alte Rechner werden kaum Probleme haben diese Software zu installieren oder zu starten. Insofern könnte es sogar für den Unterrichts-Einsatz, als Lernsoftware für das PC-Kabinett in der Schule oder bei der Präsentation von neuem Lehrstoff sehr gut geeignet sein. Das Programm ist für knapp 30€ im Handel erhältlich, im Grunde ein sehr angemessener Preis – im Hinblick auf die gebotene Leistung. Allerdings würden wir „Redshift Sternenkunde“ erst ab einem Alter von ca. 14-16 Jahren empfehlen, da die Inhalte doch ein gewisses Grundverständnis erfordern