Testurteil: "86%"
Test: Einzeltest: Lumines: Electronic Symphony
Zitat: Tops: + Wahnsinnig gelungener Soundtrack
+ Dynamische Soundeffekte
+ Optisch eine abwechslungsreiche Augenweide
+ Simples und dennoch forderndes Spielprinzip
+ Playlisten-Modus
Flops: - Kein Online-Multiplayer
- Kaum wirkliche Variation in den Modi
- Touchpad-Steuerung wirkt aufgesetzt
- Plötzlicher Wechsel der Grafikstile gewöhnungsbedürftig
Ich muss zugeben: Mir war Lumines vorher nicht wirklich geläufig und daher war ich von dieser modernen Interpretation von Tetris am Anfang nicht unbedingt wahnsinnig begeistert, doch dann haben die Zähnchen irgendwie ineinandergegriffen und ich konnte in das süchtig-machende Spielprinzip eintauchen. Dabei hat das Spiel einen ähnlichen Effekt wie Child of Eden – es fordert durch das immer komplexer werdende Spielfeld, gleichzeitig beruhigt es aber auch durch den genialen Soundtrack sowie die stimmigen Hintergründe und grafischen Designs. Schade nur, dass man sich spielerisch nicht noch etwas mehr ausgetobt und besondere Spielvarianten angeboten hat. Auch ein Online-Duellmodus wäre irgendwie wünschenswert gewesen.Doch trotzdem gehört Lumines: Electronic Symphony – genau wie nun mal auch Child of Eden – zu der Art von Spielen, die auf den ersten Blick irgendwie fad oder komisch wirken, nach kurzem Anspielen dann aber ihr volles Potenzial entfalten und den Spieler in eine farbenfrohe und harmonische Welt mit toll abgestimmten Hintergrundmelodien ziehen. Wer mal weg vom Standard-Brei will und ein etwas kreativeres und fast schon kunstvolles Spiel ausprobieren will, kann hier ohne Bedenken zugreifen!