Testurteil: "9.0/10"
Test: Einzeltest: Watch_Dogs 2
Zitat: GBase-Award
Pro: + San Francisco überzeugt mit toller Atmosphäre
+ Neue Hacking-Möglichkeiten
+ Foto-App & Media Player sorgen für personalisiertes Spielerlebnis
+ Gute Balance zwischen Open World und linearem Spielablauf
Contra: - Schadensmodell der Umgebung überzeugt nicht gänzlich
- Mehrspielermodus läuft noch nicht rund
In Watch_Dogs 2 haben die Entwickler auf der einen Seite den ohnehin schon gelungenen Ansatz des ersten Teils optimiert, indem neue Hacker-Funktionen eingeführt oder das Schadensmodell der Fahrzeuge überarbeitet wurden. Auf der anderen Seite sorgen neue Funktionen wie der gelungene Media-Player oder die Foto-App für ein individuelles Spielgefühl, das euch mitten in die Spielwelt versetzt. Außerdem überzeugt die grafische Umsetzung San Franciscos, in der auch Sehenswürdigkeiten wie die Golden Gate Bridge oder die Stanford Universität nicht zu kurz kommen, auf ganzer Linie, ebenso wie die dort geschaffene Atmosphäre. Der Online-Multiplayer, der allerdings erst gegen Ende unserer Testphase nutzbar war, ermöglicht es euch zudem, Missionen im Kooperativmodus mit anderen Spielern zu erledigen. Lange haben wir auf Watch_Dogs 2 gewartet, um endlich wieder als Hacker durch die Welt ziehen und die Technik zu unseren Gunsten nutzen zu können. Wir zeigen euch, was sich im Spiel verändert hat, was gleich geblieben ist und vor allem auch, ob der Ausflug nach San Francisco geglückt ist. Das CTOS wurde in seiner Urform bereits im ersten Watch_Dogs-Teil in Chicago eingesetzt, wo es aber letztlich scheiterte. Mit dem CTOS 2.0, das nun unter anderem in San Francisco genutzt wird, wird die Speicherung der Daten jedes einzelnen Bürgers auf eine ganz neue Ebene gehoben. Das Netzwerk speichert sämtliche Daten aus vernetzten Smartphones, Fahrzeugen oder auch Spielekonsolen und sammelt dadurch Informationen über die finanzielle oder gesundheitliche Situation der Menschen der Stadt. Da auch Unternehmen wie Banken oder Versicherungen Zugriff auf die Datensammlung haben, führt dies immer häufiger dazu, dass Kreditanträge oder die Finanzierung nötiger Arztbehandlungen abgelehnt werden, ohne dass die Betroffenen überhaupt näher angehört werden. Diese Art der Überwachung wird nicht von allen toleriert, wodurch es vermehrt dazu kommt, dass sich Hacker zusammenschließen, um das System zu attackieren und dadurch nach und nach aufzuhalten.