Testurteil: "9 von 10 Punkten"
Test: Einzeltest: Haste Bock?
Zitat: Das Spiel wurde schon 2005 als „Shear Panic“ vom schottischen Verlag Fragor Games das erste Mal herausgebracht.Das Augenmerk liegt vor allem an den süßen und witzig gestalteten Spielfiguren .Sie sind vollständig aus Ton und auch hübsch angemalt. Dadurch erhält das gesamte Spiel einen edlen Look.Dabei täuscht das liebliche Image über das taktische Spielgeschehen hinweg.Der Spielablauf funktioniert flüssig und eigentlich auch schnell. Manchmal ist man dann doch am grübeln, welche Aktionskarte man ausspielen soll, da die ausgespielten Karten aus dem Spiel ausscheiden. Schlichtweg gesagt, man muss mit seinen Aktionskarten auf jeden Fall haushalten. Ansonsten bleiben einem zum Schluss genau die falschen übrig.Bei der Strategie lässt sich nur eine verfolgen - immer so nahe (oder fern) wie möglich beim Zielobjekt sein. Ansonsten kann man sich keine feste Strategie zulegen, da durch die ausgespielten Aktionskarten andauernd gerammt, geschoben und gesprungen wird. Das heißt, man muss sich auf jede Situation neu einstellen.Gerade die süßen Schäfchen kommen auch beim jüngeren Publikum sehr gut an. "Haste Bock?" lässt sich auch mit 8-jährigen Kindern spielen, wobei das taktische Element nicht so knallhart ausgespielt wird. Aber den Kindern gefällt es.Der Zeitfaktor ist ideal, da nicht viel nachgedacht werden muss (Hartdenker ausgeschlossen). Daher bietet sich das Spiel für Familien sehr gut an.Die optimale Spielerzahl sind 4 Personen. Je mehr Personen, desto öfters wird gerammt und geschoben und das Chaos ist perfekt. Bei weniger Spielern fällt dieser Faktor immer mehr weg und dadurch kann auch der Spielreiz verloren gehen.Wer die Optik und die Taktik in einem möchte, der liegt mit der Wahl zu „Haste Bock?“ richtig – Familientauglichkeit inklusive.