In-Ear-Kopfhörer werden direkt im Ohr platziert. Dies bietet gleich mehrere Vorteile: In-Ear-Kopfhörer sind kaum von außen erkennbar. Menschen, die sich also daran stören, ständig "etwas Großes" mit sich herumzutragen, sind mit einem In-Ear-Kopfhörer gut beraten. Gleiches gilt bei Empfindlichkeit für das Gewicht auf dem Kopf. Bei langer Tragezeit kann es bei Over-Ears zu Genick- oder Kopfschmerzen kommen. Zu beliebten Herstellern von In-Ears zählen: Apple, Anker, Bose, B&O, Sony, Sennheiser, JBL, AKG, Teufel und Taotronics. Diese Firmen bieten sowohl Geräte mit Kabel- als auch mit Bluetooth-Verbindung an und unterstützen gängige Audio-Codecs wie aptX.
Was sind In-Ear-Kopfhörer?
Wie der Name bereits sagt, werden diese Systeme in den Ohren getragen. Das Pendant, die sogenannten On-Ear- ("auf") oder Over-Ear-Kopfhörer ("über"), stellen quasi die klassische Variante von Hörern dar.
InEars sorgen dafür, dass Käufer Musik und Geräusche direkt und unmittelbar wahrnehmen – egal ob mit Kabel oder wireless mit Bluetooth. Das rührt daher, dass die kleinen Boxen, aus denen der Schall dröhnt, in das Ohr eingeführt werden. Der Raum zwischen dem Headset und dem Trommelfell ist äußerst gering und das System geschlossen. Umgebungsgeräusche stören kaum. Damit garantieren diese Geräte einen störungsfreien, immersiven Sound, an den klassische Over-Ears in der Regel nicht ganz so einfach herankommen.
Allerdings sollte bei In-Ear einiges beachtet werden: So ist zum Beispiel der richtige Sitz des Geräts wichtig. In-Ear-Kopfhörer, die schlecht sitzen, verlieren in der Regel an Bassdruck, was die Qualität der gehörten Musik einschränkt. Was man im Normalfall dagegen unternehmen kann, ist beim Kauf auf unterschiedliche Passformen zu achten. Diese Aufsätze erhöhen nicht nur den Tragekomfort, sondern optimieren auch den Sitz des Kopfhörers.
Ein weiterer Punkt, der bei der Nutzung eines In-Ear-Headsets zu beachten ist: Die Geräte sind in unmittelbarer Nähe zum Trommelfell. Das birgt eine enorme Belastung für den Hörapparat. Besonders bei langem und lautem Musikgenuss ist die Gesundheit in Gefahr. Aus diesem Grund sollte die Lautstärke, mit der man diese Kopfhörer nutzt, wohl überlegt sein.
Wie funktionieren In-Ear Kopfhörer?
Alle In-Ear haben eines gemeinsam: Sie benötigen einen Schallwandler. Ohne diesen Bauteil funktioniert das Headset nicht. Nun gibt es drei verschiedene Techniken, wie ein solcher Schallwandler aufgebaut ist.
Genau gesagt unterscheidet man zwischen diesen drei Typen von InEar-Kopfhörern:
- Headsets mit dynamischem Schallwandler
- Headsets mit elektrostatischem Schallwandler
- Headsets mit Balanced Armature (BA)
Die drei Bauweisen unterscheiden sich zum einen von ihrer Technik, zum anderen mitunter auch im Hörerlebnis. So sind etwa In-Ear-Kopfhörer mit Balanced Armature etwas schwächer im Bass als ihre Pendants mit anderem Aufbau. Dies wird jedoch im Regelfall durch zusätzliche Hard- und Software ausgeglichen, wodurch die BA-Technologie teurer sein kann.
Welche Arten von In-Ear-Kopfhörer gibt es?
In-Ear-Headsets gibt es in verschiedensten Ausführungen. Man kann auf Geräte mit Kabel oder auf kabellose Varianten zurückgreifen. Weit verbreitet sind sogenannte True-Wireless-Kopfhörer, kurz TWS. Der Vorteil von kabellosen Hörern liegt auf der Hand: Man ist freier in seinen Aktivitäten und es gibt keine Kabelbrüche. Dafür sind Wireless-Kopfhörer in der Regel teurer als kabelgebundene Geräte und bieten in der Regel eine kürzere Akkulaufzeit.
Fazit
Wer Wert auf möglichst große Bewegungsfreiheit und direkten, unmittelbaren Sound in verschiedensten Codecs wie aptX legt, greift zu InEars. Vorteilhaft ist auch die Tatsache, dass sich so ein System schnell und einfach verstauen und transportieren lässt. Wer sich von eventuellen Komplikationen die Passgenauigkeit und die Gesundheit betreffend nicht abschrecken lässt, wählt diese Lösung.




















































