Fester Bestandteil einer Fotoausrüstung ist ein funktionaler und individuellen Ansprüchen gerecht werdender Fotorucksack. Unverzichtbar wird er als ideale Transporthilfe beim Wandern, bei Ausflügen und während größeren Reisen. Angepasst an den Umfang der Ausrüstung, verschaffen Kamerarucksäcke Übersichtlichkeit, schnellen Zugriff und ein hohes Maß an Schutz für Kameras, Objektive und Zusatzmaterial. Die Unterschiede in Größe, Design und Material sind erheblich und ergeben auch entsprechende Preisunterschiede. Beliebte Kamerarucksack-Hersteller sind Lowepro, Rollei, Mantona, Deuter, Sony, Canon, Hama und Nikon.
Was ist ein Kamerarucksack?
Ein Kamerarucksack ist ein Rucksack, der aus einem oder mehreren Behältern unterschiedlicher Materialien (Stoff, Leder, Kunststoff) besteht und der mit Tragegurten auf dem Rücken getragen wird. Zum Kamerarucksack (oder Fotorucksack), wird er durch sein Innenleben. Vor allem ist er ein Rucksack mit Kamerafach. Je nach Größe ist er geeignet, das gesamte Equipment, von DSLR-/DSLM-Kameras, diversen Objektiven, Ladegeräte und weiteres Zubehör in übersichtlicher Weise zu verstauen und zu transportieren. Kamerarucksäcke gewährleisten dem Träger hohen Komfort und Bequemlichkeit und sind leicht zu handhaben.
Allen gängigen Modellen ist inzwischen ähnlich, dass die Aufteilung durch herausnehmbare, gepolsterte Innenfächer flexibel zu gestalten ist. Fotorucksäcke sind in großer Material-, Modell- und Designauswahl erhältlich. Wenn nicht schon in der Grundausstattung enthalten, gibt es zusätzliche Extras wie Regenschutzhülle und Stativ-Halterung in zusätzlichen Herstellerangeboten.
Welche Arten von Kamerarucksäcken gibt es?
Grundsätzlich unterscheidet man Fotorucksäcke nach ihrer Größe. Die Wahl wird also entsprechend dem Umfang des zu transportierenden Equipments getroffen. Für lediglich eine Kamera mit Objektiv und wenig Zubehör ist ein kleiner Rucksack mit Kamerafach ausreichend. Kleine Fächer für Speicherkarten und einen Ersatz-Akku sind meistens auch vorhanden.
Für umfangreiches Equipment ist ein großer Kamerarucksack bestens geeignet. Mehrere Objektive, Kameragehäuse und Stativ finden Platz. Speicherkarten, Ersatz-Akkus, Filter etc. können in Seitenfächern verstaut werden. Die verstellbaren Trennwände ermöglichen beliebige, flexible Innenraumaufteilung und individuelle Anordnung. Oft ist neben dem Kameraequipment noch Platz für weitere Utensilien. Besonders zum Wandern notwendige Ausrüstung, Laptopfach und mehr.
Im Trend liegen immer stärker Kombi-Rucksäcke, die sowohl als Fotorucksack konzipiert sind, als auch zur Aufnahme von Alltagsgegenständen dienen. Die Kaufentscheidung für eine bestimmte Art von Kamerarucksack, ist demnach im Vergleich von Equipment, Größe und einer auch gewollt erweiterten Nutzung des Rucksacks zu finden.
Welche Kaufkriterien gibt es?
Sich in der Menge der Angebote an Kamerarucksäcken zurechtzufinden und eine individuell-optimale Kaufentscheidung zu treffen, ist nicht einfach. Dennoch gibt es benennbare Kaufkriterien, die dabei helfen, eine richtige Entscheidung zu treffen:
Größe: Ob klein oder groß – entscheidend ist, was eingepackt wird. Wie umfangreich ist das zu transportierende Equipment? Wie viele Kameras in welchen Größen, Stative, Kleinelektronik, Akkus etc.? Wird ein Laptopfach benötigt? Soll weitere Ausrüstung Platz finden? Utensilien fürs Wandern wie Verpflegung, Regenjacke, Wanderkarte? Braucht es dafür ein Extrafach?
Innen-/Außenleben: Um Einzel- und Kleinteile einfach erreichen und auch sicher transportieren zu können, ist die Aufteilung der Innenfächer ein wichtiger Faktor. In einem Rucksack mit Kamerafach sollte eine freie, flexible Anordnung immer möglich sein. Kleine Fächer für Speicherkarten, Akkus etc. sollten vorhanden sein. Um ein Stativ und anderes am Rucksack außen zu befestigen, sollten entsprechende Halterungen angebracht sein.
Handling: Die Kamera sollte schnell und einfach griffbereit sein, ohne dass anderes Equipment ausgepackt oder der Rucksack abgestellt werden muss.
Ergonomie: Der Kamerarucksack muss komfortabel und bequem zu tragen sein. Je nach Größe und geplanter Bestückung, sollten die Tragegurte ausreichend gepolstert sein, sowie ein Hüft- und Brustgurt vorhanden sein. Träger und Riemen sollten verstellbar und eventuell auch die Rückenlänge anpassbar sein.
Verarbeitung: Ein Kamerarucksack sollte der Wertigkeit des Inhaltes entsprechend verarbeitet sein. Nähte und Reißverschlüsse sind hier vor allem zu beachten. Hochwertigkeit und Nachhaltigkeit von eingesetzten Materialien sind echte Qualitätskriterien. Ein beigelegter Regenüberzug sollte zum Standard gehören.
Fazit
Das Herstellerangebot für Kamerarucksäcke ist enorm. Ob klein, ob groß, als Kombi – die Vielfalt an Modellen, Designs, Ausstattung und Materialien wächst. Die Qualität der Produkte ist, auch im Vergleich der Preiskategorien, durchgängig hoch. Unter Beachtung produktbezogener Kaufkriterien findet sich für jegliche Anforderungen das passende Produkt.













































