Eine gute Beamerleinwand muss so einiges können – vor allem jedoch kommt es auf eine gute Projektion des Bildes an. Deshalb ist es ratsam, sich für eine Leinwand zu entscheiden, da diese in Kombination mit einem Beamer ein besseres Bild als eine normale weiße Wand bietet. Mittlerweile gibt es eine große Auswahl verschiedener Geräte. Beliebte Hersteller sind Hama, Acer, Celexon und Legamaster.
Was ist eine Beamerleinwand?
Erst mit der richtigen Ausrüstung machen Spielfilme und Serien so richtig Spaß. Wer zu Hause echtes Heimkinofeeling genießen möchte, sollte nicht auf einen Beamer mit einer Beamerleinwand verzichten. Zwar ist guter Sound mit einem modernen Soundsystem wichtig – doch nur, wenn auch das Bild stimmt, lassen sich alle Details in Filmen, Dokumentationen oder Serien gut erkennen. Deshalb empfehlen wir eine Leinwand für den Beamer, mit der das Bild deutlich größer als auf einem Fernseher dargestellt wird – und schon fühlt man sich, als säße man mitten in einem Kinosaal.
Welche Arten von Beamerleinwänden gibt es?
Beim Kauf einer Beamerleinwand ist es von Vorteil, wenn man weiß, welche Varianten es auf dem Markt gibt.
Die klassische Bauart sind stationäre Leinwände. Diese sind optimal, wenn die Leinwand sich langfristig am gleichen Ort befinden soll. Sie wird fest verbaut, lässt sich somit auch nicht transportieren und ist innerhalb weniger Sekunden bereit für den Einsatz. Zudem wird zwischen manuellen Deckeneinbau-, Rollo- oder Rahmenleinwänden unterschieden. Ebenfalls gibt es Motor-Leinwände, die sich per Fernbedienung ganz einfach bewegen lassen. Die Größen sind unterschiedlich: Von 80 über 100 bis hin zu 120 Zoll ist alles dabei. Ob eine Leinwand 120 Zoll oder kleiner sein sollte, hängt unter anderem davon ab, wie weit entfernt man vor der Leinwand Platz nehmen möchte.
Wer eine Beamerleinwand an unterschiedlichen Orten einsetzen möchte, sollte sich eher für eine mobile Leinwand entscheiden. Sie bietet ein hohes Maß an Flexibilität, lässt sich schnell installieren und für nahezu alle Zwecke verwenden. Beliebte Varianten mobiler Leinwände sind unter anderem manuelle Tischleinwände oder auch manuelle Stativ-Leinwände.
Was ebenfalls näher betrachtet werden sollte, sind die Projektionstücher einer Beamerleinwand, da es auch hierbei Unterschiede gibt. Grundsätzlich handelt es sich dabei um die Front- und die Rückprojektion.
Bei der Frontprojektion, die auch als Auflichtprojektion bezeichnet wird, befindet sich der Beamer entweder stehend oder hängend vor einer Leinwand. Direkt davor nehmen die Zuschauer Platz. Hier lässt sich die Leinwand entweder an der Decke oder auch an der Wand befestigen – man benötigt also keinen zusätzlichen Bereich hinter der Beamerleinwand.
Bei der Rückprojektion befindet sich der Beamer hinter der Leinwand, die Zuschauer sitzen dagegen vor der Leinwand. Diese Technik ist insbesondere dann vorteilhaft, wenn das Pubikum sich nicht im Lichtstrahl der Projektion befinden soll.
Welche Kaufkriterien gibt es bei manuellen Beamerleinwänden mit Stativ?
Beamerleinwände mit Stativ sind in der Regel aus stabilem Metall gefertigt. Das Stativ ist dabei mit einer speziellen Halterung für die Leinwand ausgestattet. Normalerweise sind Beamer-Stative für Leinwände etwas breiter und höher als andere Stative, was für eine höhere Stabilität sorgt. Achten sollten Käufer speziell auf die Standfestigkeit: Das Beamer-Stativ sollte keinesfalls wackeln, sondern schwer genug sein, um das Gewicht der Leinwand sowie das des Beamers zu tragen.
Viele Leinwände bestehen aus einer Materialkombination aus Kunststoff und Aluminium, allerdings bestehen auch einige Modelle komplett aus Metall. Hier lohnt sich ein Vergleich verschiedener Produkte, um das richtige Produkt für sein persönliches Heimkino auszuwählen. Die Wahl des richtigen Materials steht in direktem Zusammenhang mit der Qualität, Stabilität und Lebensdauer eines Beamer-Stativs.
Weiterhin spielt der sogenannte Gain-Faktor bei der Auswahl eine Rolle – auch hier empfehlen wir einen Vergleich. Er gibt Aufschluss über die Bildhelligkeit bei einem bestimmten Abstand vom Beamer zur Leinwand. Je höher dieser Wert ist, desto heller ist auch das auf die Leinwand projizierte Bild.
Fazit
Das Heimkino einzurichten, macht Spaß – aber nur, wenn man dafür das richtige Equipment hat. Egal, ob 80 Zoll oder 120 Zoll, ob manuelle oder automatische Bedienung – am besten nimmt man sich für einen ausführlichen Vergleich verschiedener Produkte Zeit, um das richtige zu finden.
















































