Ein Etikettendrucker stellt einen speziellen Drucker dar, welcher konzipiert wurde, um ein beliebiges Etikett zu kreieren. Ein Etikettendrucker bzw. ein Beschriftungsgerät kommt beispielsweise zum Einsatz, wenn es darum geht, Dokumente oder Objekte mit Namen oder Adressen zu versehen. Auch ein Barcode oder eine Artikelnummer lässt sich mit einem solchen Drucker einfach und effektiv drucken.
Wie funktioniert ein Etikettendrucker?
Das Beschriftungsgerät ist in der Regel recht handlich und lässt sich somit gut auf dem Tisch platzieren. Damit das jeweilige Gerät zum Einsatz kommen kann, bedarf es eines USB-Kabels und eines passenden Netzwerkadapters. Dies gilt auch meist für Labeldrucker und Thermodrucker. Auch ein Transferdrucker wird auf diese Weise in Betrieb genommen, wobei es bei den einzelnen Produkten noch geringfügige Unterschiede geben kann.
Des Weiteren bedarf es einer kompatiblen Software, welche je nach Gerät im Lieferumfang enthalten ist oder sich im Internet herunterladen lässt. Nun gilt es, die Software für das jeweilige Beschriftungsgerät auf dem Rechner oder auf dem Laptop zu installieren, wobei dies auch wieder sowohl für den Thermodrucker als auch für den Transferdrucker gilt. In der Produktbeschreibung steht dann auch explizit, ob im Lieferumfang schon ein Etikett bzw. Startetiketten vorhanden sind.
Wenn sich die Software schließlich auf dem Rechner befindet, lassen sich Etikettendrucker und Rechner mittels Strom- und USB-Kabel einfach miteinander verbinden. Zudem gilt es, die Etikettenrolle in das vorliegende Beschriftungsgerät einzusetzen, wobei auch dies für Labeldrucker und Thermodrucker gilt. Jetzt beginnt der Druckvorgang und je nach Modell druckt der Transferdrucker oder ein anderer Drucker das gewünschte Etikett. Vor dem Kauf stellt sich zudem meist die Frage, ob es explizit ein Industriedrucker sein soll oder ein mobiles Gerät, wobei diesbezüglich zu beachten ist, dass Industriedrucker meist mit einer eher niedrigen Auflösung arbeiten.
Die Geräte werden grob unterschieden nach Thermodirektdruckern und Thermotransferdrucker. Kommt der Transferdrucker zum Einsatz, wird nicht nur ein Etikett zum Einlegen benötigt, sondern zusätzlich noch eine Folie aus Harz bzw. aus einer Kombination bestehend aus Wachs und Harz. Mittels Druckplatten-Hitze lässt sich die Farbe schließlich mithilfe der Beschriftungsbänder auf das entsprechende Etikett bringen.
Welche unterschiedlichen Arten von Etikettendruckern gibt es?
Zunächst einmal gibt es Labeldrucker, Thermodrucker und Transferdrucker. Alle diese Drucker stellen zwar unter dem Strich einen Etikettendrucker dar, doch je nach Gerät wird dabei ein Etikett anders ausgedruckt beziehungsweise für ein eigenes Einsatzgebiet genutzt. Auch bezüglich der Funktionsarten gibt es Unterschiede, steht einmal das Thermotransferverfahren zur Verfügung und andererseits der Thermodirektdruck. Das Thermotransferverfahren kommt für ungefähr jedes Etikett infrage, beispielsweise im Versand oder in der Autoindustrie. Es ist somit vielseitig einsetzbar.
Mit dem Thermodirektdruck gelangt die Farbe mittels Hitzeeffekt auf das Etikett. Daher muss dieses auch besonders hitzeempfindlich sein. Wer einen Labeldrucker oder einen Thermodrucker kaufen möchte, kann sich im Vorfeld zunächst fragen, in welchem Umfang das jeweilige Beschriftungsgerät genutzt wird. Bezüglich der Labeldrucker, Transferdrucker und Co. werden auch unterschiedliche Marken unterschieden. Sehr beliebt sind beispielsweise Labels wie Brother, Dymo oder Zebra, wobei auch die Marken wie Sato, Cab, Epson gerne gekauft werden. Das Gleiche gilt abschließend für Toshiba und LeitzAvery.
Ob nun ein Labendrucker gewünscht wird oder explizit ein Thermodrucker oder ein Transferdrucker – vor dem Kauf gibt es weitere wichtige Aspekte neben der Drucktechnologie zu beachten. Wichtig ist zum Beispiel, welche Schriftgröße der jeweilige Labeldrucker wiedergeben kann und wie viele Schriftgrößen insgesamt zur Auswahl bereitstehen.
Weiterhin ist es für manche User auch wichtig, dass ein Display vorhanden ist. Auch die Frage, wie schwer oder leicht der jeweilige Thermodrucker bzw. Transferdrucker ist, ist vor dem Kauf nicht uninteressant. Während einige Labeldrucker ein minimales Gewicht von gerade mal 300 g aufweisen, wiegt ein anderes Beschriftungsgerät schon mal über 1000g. Wer mag, kann sich auch gerne für ein Kofferset entscheiden, so ist das Gerät auch tragbar und vor allem mobil. Weiterhin spielt bei vielen Geräten die Schriftbandbreite eine nicht unwesentliche Rolle, ebenso die Druckauflösung und sicherlich auch die Druckgeschwindigkeit.
Fazit
Etikettendrucker kommen vielfach zum Einsatz, egal ob in der Industrie oder auch im privaten Bereich. Vor dem Kauf lassen sich spezifische Unterschiede wie etwa Drucktechnologie, Druckgeschwindigkeit, Gewicht und dergleichen Aspekte miteinander vergleichen. Wer mag, kann auch gerne die passenden Testberichte lesen. So finden Interessenten schließlich das passende Beschriftungsgerät, und zwar unabhängig davon, ob es letztendlich ein Labeldrucker oder ein Thermodrucker sein soll.























































