Elektro- und Küchengeräte wie der Kühlschrank oder die Kühl-Gefrierkombination sind in jedem Haushalt in Gebrauch und benötigen etwa 20 Prozent des Strombedarfs. Die Geräte weisen dabei verschiedene Energieeffizienzklassen (EEK) auf, die in einem höheren Level ab der Klasse B eine deutliche Kosteneinsparung erlauben. Die EEK gilt als europaweite Bewertungsskala und zeigt, wie viel Energie das jeweilige Elektrogerät verbraucht. Da eine Kühl-Gefrierkombination in der Regel dauerhaft an den Strom angeschlossen ist, lohnt sich der Kauf von energieeffizienten Modellen, je größer der Nutzinhalt ist.
Welche Energieeffizienzklassen sind bei Kühl-Gefrierkombinationen üblich?
In Europa gibt es für Kühl-Gefrierkombinationen verschiedene Energieeffizienzklassen, die von G bis zu A reichen. G steht dabei für eine wenig effiziente Energieklasse, während Geräte ab B und A das EU-Energielabel mit der gewünschten Ökobilanz erfüllen. Im Bereich der A-Klasse unterscheiden sich weiterhin die Zusätze A+ bis A+++. Letztere ist die höchste EEK. Die Skala ist nicht nur in Buchstaben, sondern auch in Farben verschieden gestaltet, wobei Rot für einen hohen, Gelb für einen mittleren und Dunkelgrün für einen sparsamen Verbrauch stehen.
Abhängig ist die Energieeffizienz jedoch immer auch von der Art des Modells und der Größe. Allgemein gilt, dass ältere Geräte teilweise noch mit sehr niedrigen Energieeffizienzklassen arbeiten, während neue Modelle eine Skala ab A+ und höher aufweisen. Eine Kühl-Gefrierkombination hat eine lange Haltbarkeit und kühlt Lebensmittel in der Regel über viele Jahre. Entsprechend gleichen sich die Kosten für die etwas teureren Geräte schon nach kurzer Zeit wieder aus.
Welche Vorteile bieten Kühl-Gefrierkombinationen mit einer höheren Energieeffizienzklasse?
Beim Kauf einer neuen Kühl-Gefrierkombination ist die Überlegung der Energieeffizienzklasse wichtig. Schon, wenn weniger Strom verbraucht wird, ist es möglich, einiges an Geld zu sparen. Daneben bieten neue Geräte oftmals bessere Kühlfunktionen, mehr Stauraum und eine effizientere Aufteilung der Fächer.
Die höhere Energieeffizienzklasse wirkt sich natürlich auch positiv auf den CO2-Ausstoß aus. Die Vorteile sind entsprechend ökologischer und ökonomischer Art. Der Unterschied zwischen der Energieeffizienzklasse B und A ist dabei noch relativ gering, sodass auch eine Kühl-Gefrierkombination der Klasse B Sinn macht und gegenüber der Klasse A deutlich günstiger im Preis ist.
Empfehlenswert ist grundsätzlich eine Energieeffizienzklasse ab B aufwärts. Selbst wenn Geräte der niedrigeren Klassen günstige Anschaffungspreise versprechen, arbeiten sie langfristig wenig rentabel und mit einem deutlich höheren Stromverbrauch. In Europa werden Geräte, die schlechter als A+ sind, bald nicht mehr angeboten und sind seit 2012 vollständig in der Produktion eingestellt.
Wie viel kann ich durch den Kauf energieeffizienter Geräte langfristig bei meinen Energiekosten sparen?
Die Energieeffizienzklassen B und A bieten im Vergleich bereits eine starke Senkung des Stromverbrauchs und damit die Kosteneinsparung von mehreren 100 Euro im Jahr. Vergleichbare Geräte der alten Klasse A+++ senken den Verbrauch auf bis zu 60 Prozent. Modelle mit A+ bieten eine Einsparung von 20 Prozent, wobei auch eine Kühl-Gefrierkombination gewählt werden kann, die sich in den Fächern einzeln öffnen lässt, sodass weniger kalte Luft entweicht, wenn getrennte Kühlkreisläufe geboten sind.
Gibt es staatliche Förderprogramme oder Steuervorteile für den Kauf energieeffizienter Haushaltsgeräte?
Im Zuge der Energiewende werden nicht nur alternative Energiequellen gefördert, sondern es gibt auch staatliche Zuschüsse für den Kauf energieeffizienter Haushalts- und Küchengeräte. Diese Förderung erfolgt im Rahmen einer Nutzung von erneuerbaren Energien. Für Gefriergeräte als förderfähiges Haushaltsgerät erhalten Verbraucher einen Zuschuss von 50 Euro.
Der Kauf energiesparender Haushaltsgeräte lohnt sich auch in Hinblick auf die Steuer. Die Kosten werden bis zu 20 Prozent erstattet. Das gilt für Gefriergeräte ebenso wie für Waschmaschinen und Trockner, da diese langfristig Strom- und Wasserkosten sparen und die Umwelt schützen.
Fazit
Eine hohe Energieeffizienzklasse bei einer Kühl-Gefrierkombination senkt den Energieverbrauch, hilft, Stromkosten langfristig zu sparen, und dient der Umwelt. Dabei sind Modelle ab der Klasse B und aufwärts zu empfehlen. Da die Gefriergeräte über 15 Jahre rund um die Uhr genutzt werden, ist die Reduzierung des CO2-Ausstoßes und der Stromkosten ein Anreiz, um Altgeräte gegen neue Modelle mit besseren Funktionen auszutauschen.
niedriger Stromverbrauch
Umweltschutz und staatliche Förderung
Einsparung der Energiekosten
höherer Kaufpreis für Geräte ab Energieeffizienzklasse A+++
Abhängigkeit der Energieeffizienz von der Gerätegröße
geringe Unterschiede der Effizienz zwischen den Klassen B und A















































