

























































Ein einfacher Backautomat hat eine Backform, die auch als Rührschüssel dient, einen Knethaken und backt Brot. Die Zutaten werden einfach eingefüllt und der entsprechende Knopf gedrückt. Aber nicht nur Brot kann er backen. Backen, kochen, einkochen, dampfgaren, gären, rühren, kneten, je nach Modell sogar Joghurt machen, Eis herstellen oder eine integrierte Waage haben - das alles kann der Brotbackautomat. Der Brotbackautomat übernimmt alle Zubereitungsschritte bis zum fertigen Brot, Teig oder Kuchen dank intelligenter Programmierung und viel Technik.
Brot von Hand zu backen ist ziemlich mühsam und gerade für Anfänger scheint es eine komplexe Wissenschaft, die kaum zu bewältigen ist. Vorkenntnisse, Erfahrungen mit Knetzeiten, Teiggärung, Temperaturen und Geduld sind gefragt. Wer selbst backen möchte oder es aus gesundheitlichen Gründen tut und es einfach, schnell und sauber mag und wer sich ohne großen Aufwand selbst mit Brot und Gebäck versorgen möchte, für den ist ein Brotbackautomat bestens geeignet. Wer einmal Spaß am Backen gefunden hat, kann noch viel mehr aus seinem Brotbackautomaten herausholen. Natürlich lohnt es sich nur, einen Brotbackautomaten anzuschaffen, wenn man ihn regelmäßig benutzt. Ist dies aber der Fall, kann viel Geld gespart werden. Die Kosten für die Zutaten hat man selbst in der Hand. Ein gekauftes Brot kostet gut das Dreifache eines selbst gebackenen Brotes. Jederzeit frisches Brot auf Knopfdruck zu erhalten, ist ein starkes Argument. Man ist zudem nicht an Ladenöffnungszeiten oder Feiertage gebunden.
Die Geräte beginnen bei 500 Gramm und gehen bis max. 1800 Gramm. Man hat also die Wahl zwischen dem Backen von kleinen Broten oder dem Backen von großen Broten. Aber auch Kerne oder Nüsse zählen zum Gewicht und so kommt man schnell auf das Gesamtgewicht. Bei manchen Maschinen ist man flexibel, denn man kann zwischen unterschiedlichen Brotgrößen wählen, beispielsweise M bis XL oder 750 Gramm und 1000 Gramm. Ob länglich, viereckig, oval oder hochkant, wird natürlich von der Formgebung des Brotes am Ende abhängen. Da hat jeder seine eigenen Vorlieben. Generell ist das aber nicht so entscheidend, denn Brot wird in der Regel immer in Scheiben geschnitten und der Teig kann auch in einer anderen Form im Ofen gebacken werden. Wichtig ist, dass die Backform eine Antihaftbeschichtung (Teflon oder Keramik) hat. Die Backform darf nicht beschädigt werden.
Was für viele ein wichtiges Kriterium ist, ist das Sichtfenster, um den Gär- und Backvorgang beobachten zu können. Das wird auch meistens gemacht, ob mit oder ohne Sichtfenster, um den Teig zu fühlen, ob er noch etwas Flüssigkeit braucht. Um später Rosinen oder Nüsse hinzuzufügen oder um den Backzustand zu überprüfen. Der Wunsch nach einer knusprigen Brotkruste kann ein Argument gegen ein Sichtfenster sein. Hier kann natürlich eine wärmereflektierende Innenhaube dafür sorgen, dass die Wärme gleichmäßig verteilt wird und keine Wärme durch ein Sichtfenster verloren geht. Zusätzlich gibt es verschiedene Bräunungststufen, um den Grad der Knusprigkeit zu bestimmen.
Durch das Kneten und Backen in der Backform haben Brote aus Backautomaten immer ein oder zwei Löcher im Boden von den Abdrücken der Knethaken. Bis heute gibt es keinen Brotbackautomaten, der ganz ohne Knethakenlöcher auskommt. Neuere Modelle haben fast alle einen sehr schmalen Knethaken, der keine großen Krater hinterlässt. Die neueren Modelle haben fast alle einen sehr dünnen Knethaken in verschiedenen Formen, der keine großen Krater hinterlässt. Außerdem sind sie antihaftbeschichtet. Die unterschiedlichen Formen der Knethaken sind je nach Anwendung und gewünschtem Endergebnis des zu verarbeitenden Teiges geeignet. Was für das jeweilige Modell am sinnvollsten ist, hat der Hersteller ebenso festgelegt wie die Wahl, ob die Maschine mit einem oder zwei Rührhaken ausgestattet ist. Das hängt natürlich von der Größe, Form und Art des Teiges ab.
Die gute Nachricht: Alle Brotbackautomaten, egal ob billig oder teuer, können Brot backen. Die Unterschiede liegen in Qualität, Design, Größe, Leistung, Technik, Programmauswahl und Zusatzfunktionen. Zwischen 50,- € und 300,- € bekommt man im Handel einen Brotbackautomaten. Von Geräten unter 50,- € sollte man lieber die Finger lassen, da das Ergebnis oft enttäuschend ist. Neben den Kosten für die Anschaffung kommen noch die Betriebskosten hinzu. Der Stromverbrauch beträgt je nach Modell zwischen 500 Watt und 1500 Watt. Aber bedeutet mehr Leistung nicht auch mehr Stromverbrauch? Es ist schwierig, die genauen Stromkosten für den gesamten Backvorgang zu berechnen. Hinzu kommt, dass natürlich auch hier unterschieden werden muss, wie lange das Backprogramm dauert. Je nach Programmablauf, Brotmenge und Bräunungsgrad ergeben sich hier unterschiedliche Werte. Als Faustregel kann jedoch gesagt werden, dass der Stromverbrauch von Brotbackautomaten im Vergleich zum Backofen um etwa 60 Prozent geringer ist.
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