DESMA Kalinor Retard P 50 ST
Wichtige Hinweise (Pflichtangaben): Kalinor-retard P, 600 mg Hartkapseln, retardiert. Wirkstoff: 600 mg Kaliumchlorid. Anwendungsgebiete: Behandlung von Kaliummangelzuständen, vorbeugende Anwendung bei harntreibenden Mitteln (Diuretika), die zu einer vermehrten Kaliumausscheidung (Kaliurese) führen. Zu Risiken und Nebenwirkungen lesen Sie die Packungsbeilage und fragen Sie Ihre Ärztin, Ihren Arzt oder in Ihrer Apotheke. GEBRAUCHSINFORMATION: INFORMATION FÜR DEN ANWENDER Kalinor-retard P, 600 mg Hartkapseln, retardiert zur Anwendung bei Erwachsenen Wirkstoff: 600 mg Kaliumchlorid Lesen Sie die gesamte Packungsbeilage sorgfältig durch, denn sie enthält wichtige Informationen für Sie. Dieses Arzneimittel ist ohne Verschreibung erhältlich. Um einen bestmöglichen Behandlungserfolg zu erzielen, muss Kalinor-retard P 600 mg jedoch vorschriftsmäßig angewendet werden. Heben Sie die Packungsbeilage auf. Vielleicht möchten Sie diese später nochmals lesen. Fragen Sie Ihren Apotheker, wenn Sie weitere Informationen oder einen Rat benötigen. Wenn sich Ihre Symptome verschlimmern oder keine Besserung eintritt, müssen Sie auf jeden Fall einen Arzt aufsuchen. Wenn eine der aufgeführten Nebenwirkungen Sie erheblich beeinträchtigt oder Sie Nebenwirkungen bemerken, die nicht in dieser Gebrauchsinformation angegeben sind, informieren Sie bitte Ihren Arzt oder Apotheker. Diese Packungsbeilage beinhaltet: WAS IST KALINOR-RETARD P 600 MG UND WOFÜR WIRD ES ANGEWENDET? WAS MÜSSEN SIE VOR DER EINNAHME/ANWENDUNG VON KALINOR-RETARD P 600 MG BEACHTEN? WIE IST KALINOR-RETARD P 600 MG EINZUNEHMEN/ANZUWENDEN? WELCHE NEBENWIRKUNGEN SIND MÖGLICH? WIE IST KALINOR-RETARD P 600 MG AUFZUBEWAHREN? WEITERE INFORMATIONEN. 1. WAS IST KALINOR-RETARD P 600 MG UND WOFÜR WIRD ES ANGEWENDET? Kalinor-retard P 600 mg ist ein Mineralstoff-/Kaliumpräparat zur Normalisierung des Kaliumhaushalts. Anwendungsgebiete: Behandlung von Kaliummangelzuständen. Vorbeugende Anwendung bei harntreibenden Mitteln (Diuretika), die zu einer vermehrten Kaliumausscheidung (Kaliurese) führen. 2. WAS MÜSSEN SIE VOR DER EINNAHME/ANWENDUNG VON KALINOR-RETARD P 600 MG BEACHTEN? Kalinor-retard P 600 mg darf nicht eingenommen/angewendet werden: wenn Sie überempfindlich (allergisch) gegen Kaliumchlorid oder einen der sonstigen Bestandteile von Kalinor-retard P 600 mg sind. bei Krankheiten, die häufig mit einer Erhöhung des Blut-Kaliumspiegels über die Norm (Hyperkaliämie) verbunden sind: eingeschränkter exkretorischer Nierenfunktion (verminderter Ausscheidungsfähigkeit der Nieren) Dehydratation (Mangel an Körperwasser als Folge einer Störung des Wasser- und Salz-Haushalts) Morbus Addison ("Bronzehautkrankheit", ungenügender Leistung der Nebennierenrinde) Adynamia episódica hereditaria (GAMSTORP-Syndrom, einer seltenen erblichen Erkrankung mit anfallsweise auftretenden schlaffen Lähmungen bei erhöhter Blut-Kaliumkonzentration) Sichelzellanämie (eine Störung der Bildung des roten Blutfarbstoffs) Stoffwechselentgleisungen in den sauren Bereich, z.B. diabetische Azidose (Übersäuerung des Blutes bei der Zuckerkrankheit) sowie bei erhöhten Blut-Kaliumspiegel aufgrund von Kaliumverschiebungen vom intrazellulären in den extrazellulären Raum, also von den Zellen in das Blut. Besondere Vorsicht bei der Einnahme/Anwendung von Kalinor-retard P 600 mg ist erforderlich: Die Verordnung eines festen Kaliumchlorid-Präparates wie Kalinor-retard P 600 mg muss von Ihrem Arzt sorgfältig überdacht werden, wenn bei Ihnen eine Beeinträchtigung der Speiseröhren- bzw. der Magen-Darm-Passage bekannt ist. Es kann günstiger sein ein flüssig einzunehmendes Kaliumpräparat (z.B. als Brausetablette) zu verordnen, falls beispielsweise eine Verengung in Speiseröhre, Magen oder Darm vorliegt. Andere mögliche Ursachen für Schluckbeschwerden können auch Erkrankungen sein, die die Einnahme von bestimmten Arzneimitteln zur Folge haben (wie z.B. Anticholinergika, die vergleichbar dem Atropin aus der Tollkirsche wirken). Diese Medikamente