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Katzenbedarf: Verbrauchertipps
Schlafplätze, Katzendecken und Rückzugsorte
Katzen schlafen und ruhen einen großen Teil des Tages. Die benötigte Schlafdauer variiert mit Alter, Aktivität und Gesundheitszustand viele erwachsene Katzen ruhen insgesamt etwa 12 bis 16 Stunden täglich, Kitten und Senioren oft deutlich länger. Mehrere gemütliche, ruhige Liegeplätze sind daher sinnvoll.
Ein guter Katzenplatz liegt warm, zugluftgeschützt und möglichst etwas erhöht. Fensterplätze sind beliebt, sollten aber sicher gestaltet sein. Kippfenster können für Katzen gefährlich sein und müssen mit geeigneten Schutzgittern gesichert werden. Auch Balkon und Fenster benötigen bei Freigang in höheren Stockwerken ein stabiles, katzensicheres Netz.
Katzendecken aus Fleece, Baumwolle oder waschbaren Kunstfasern sind praktisch, weil sie Wärme bieten und Haare von Möbeln fernhalten. Naturmaterialien wie Lammfell können angenehm sein, müssen aber pflegeleicht und hygienisch reinigbar sein. Entscheidend ist, dass die Katze den Platz freiwillig annimmt und sich sicher fühlt.
Sinnvoll für Schlaf- und Rückzugsorte:
- mehrere Plätze in unterschiedlichen Räumen und Höhen
- waschbare, rutschfeste Decken oder Kissen
- Höhlen oder geschützte Körbe für zurückhaltende Katzen
- erhöhte Liegeflächen mit guter Übersicht
- zugluftgeschützte Plätze fern von lauten Haushaltsgeräten
- sichere Fensterplätze ohne Zugang zu gefährlichen Kippfenstern.
Transportboxen für Tierarzt, Reise und Notfall
Eine stabile Transportbox gehört in jeden Katzenhaushalt. Sie wird für Tierarztbesuche, Umzüge, Reisen, Notfälle und gegebenenfalls Evakuierungen benötigt. Die Box sollte groß genug sein, damit sich die Katze hinlegen und drehen kann, aber nicht so groß, dass sie im Auto unkontrolliert hin- und herrutscht.
Robuste Kunststoffboxen mit stabiler Tür sind für die meisten Katzen eine gute Wahl. Besonders praktisch sind Modelle mit abnehmbarem Oberteil oder einer großen Öffnung von oben. Dadurch kann die Katze in der Tierarztpraxis oft stressärmer untersucht werden, ohne mit Gewalt durch eine kleine Fronttür gezogen zu werden.
Transporttaschen sind leichter und platzsparender, bieten aber je nach Modell weniger Schutz bei Stößen und lassen sich schwieriger reinigen. Für sehr ängstliche Katzen, lange Fahrten oder den Transport im Auto sind stabile Hartschalenboxen häufig die sicherere Option.
Beim Kauf einer Transportbox beachten:
- ausreichend groß für die ausgewachsene Katze
- stabile Tür, sichere Verschlüsse und gute Belüftung
- feste, leicht zu reinigende Bodenfläche
- Oberteil abnehmbar oder große Öffnung von oben
- Möglichkeit zur sicheren Fixierung im Auto
- waschbare Einlage oder saugfähige Unterlage
- Box frühzeitig offen in der Wohnung stehen lassen, damit sie positiv verknüpft wird.
Während der Fahrt sollte die Transportbox sicher auf dem Fahrzeugboden hinter einem Vordersitz oder mit geeigneter Sicherung auf der Rückbank befestigt werden. Die Katze darf nicht frei im Auto mitfahren.
Sicherheit und Pflege im Katzenhaushalt
Katzenzubehör sollte regelmäßig auf Verschleiß, lose Teile und Verletzungsrisiken geprüft werden. Besonders Kratzbäume, Spielangeln, Futterspielzeuge und Transportboxen können mit der Zeit beschädigt werden. Lose Schnüre, abstehende Drähte, gebrochene Kunststoffteile und lockere Kratzsäulen müssen repariert oder ersetzt werden.
Auch bei der Reinigung ist Katzenverträglichkeit wichtig. Stark parfümierte Reiniger, ätherische Öle und aggressive Chemikalien können Katzen stören oder gesundheitlich problematisch sein. Für Katzentoilette, Näpfe und Schlafplätze sind milde, gut abspülbare und möglichst geruchsarme Reinigungsmittel die bessere Wahl.





























