Testurteil: "50%"
Test: Einzeltest: Mit Michael Phelps zumschwimmen
Zitat: Pro: +
+ Strategisches Schwimmen
+ Avatareditor
+ Verschiedene Schwimmstile, Bahnlängen und Umgebungen
+ Grafik überraschend gut
+ Mehrspielermodus…
Kontra: -
- …indem keine Mitspieler sind
- Sprachsteuerung wird unzureichend unterstützt
- Zu kurze und schwere Kampagne
- Kein interaktives Tutorial
- Kein Wiederspielanreiz
Fazit Michael Phelps: Push the Limit ist gerade mal ein durchschnittliches Spiel, das leider viel zu viele Mängel hat und nur mit wenigen Aspekten punkten kann. Die Kampagne funktioniert zwar recht gut, wird aber irgendwann zu schwierig und frustriert dann zunehmend. Allerdings ist es sehr positiv, dass ihr strategisches Können beweisen müsst, um euch an die Spitze zu schwimmen. Wer nur mal zwischendurch ein wenig zocken möchte, für den gibt es aber mit dem Quick-Mode die perfekte Spieleinstellung, um einfach eine Runde zu schwimmen, ohne dafür das Haus verlassen zu müssen. Ein Mehrspielermodus ist zwar integriert, kann aber kaum genutzt werden, weil es nicht genug Mitspieler gibt. Einzig per Split-Screen oder im Mann-gegen-Mann Modi könnt ihr eine Party veranstalten. Größtes Übel ist allerdings die unausgereifte Sprachsteuerung, die in unseren Test eigentlich gar nicht funktioniert hat, weil unsere Aussprache auf Biegen und Brechen nicht erkannt wurde. Egal, wie sehr wir uns angestrengt haben, im perfekten Englisch zu sprechen. Hier wurde viel Potenzial verschenkt, denn die Idee war eigentlich interessant. Lange kann euch das Spiel sicher nicht beschäftigen und verschwindet schnell wieder in eurer Sammlung, wo es ein Leben zwischen den anderen mittelmäßigen Spielen fristet. "Schwimmen ohne nass werden… und ohne viel Spaß."