Achtung, bei den mini Linkstations werden hier oft die falschen versendet!
Es gibt eine alte, matte Produktlinie (LS-WSXL) und und eine neue, glänzende (LS-WSGL).
In beiden Produktlinien gibt es weiße und schwarze Versionen mit 500GB (zwei 250GB 2,5" Festplatten) und 1000GB (zwei 500GB 2,5" Festplatten).
Daraus ergeben sich bereits 8 verschiedene Modelle.
Dazu kommt noch eine schwarze 240 GB Variante mit zwei 120 GB Solid-State-Disks.
Modellnummer - Farbe - Größe - Festplatten - Angebote
LS-WSX1.0TL/R1EU - schwarz - 1.0TB - 2x500GB -
LS-WS1.0TGL/R1 - schwarz - 1.0TB - 2x500GB -
LS-WS500GL/R1 - schwarz - 500GB - 2x256GB -
Das Optimum an Preis und Leistung bekommt man derzeit beim Modell LS-WSX1.0TL/R1EU!
Mit aber ganz erheblichen Problemen !
Sofern und solange das Ding tut, was es soll, ist es ja schnuckelig und fein. Wehe eine Platte gibt den Geist auf. Was dann? Das Gehäuse ist nicht geschraubt, sondern muss aufgebrochen werden, die Platten sind mit Linux-XFS formatiert - heißt mit Windowsmitteln kommt man nicht mehr an seine Daten und auch neue Platten können nicht eingebaut werden, da die Linkstation schon formatierte Platten erwartet. Wenn also sensible Daten auf der Platte gespeichert, die der Mensch nicht aus der Hand geben kann und will, dann nützt keine Garantie und nichts, es sei denn Mann/Frau hat ein Linux-System zur Verfügung und kann sich selbst helfen, die Daten auszulesen und dann neu zu formatieren.
Achtung Mac-User: Zwar wird die Netzwerkplatte als kompatibel mit Mac OS X 10.4.10 und neuer angeboten, aber die Software des NAS-Servers sowie die Konfigurationsprogramme sind vom Ursprung her anscheinend für Windows programmiert.
Die Konfiguration ist sehr sehr zeitaufwändig, die auf CD mitgelieferte Dokumentation oft nicht aussagefähig, die Kontexthilfe oft erst nach Fehleingabe verständlich. Die Lied-Dateien werden vom Media-Server der Platte ohne Wiedergabelisten in iTunes dargestellt. Weder die gesamte Platte noch die eingerichteten Ordner werden automatisch gemountet, ohne das mitgelieferte Hilfsprogramm startet das Netzwerklaufwerk nicht aus seinem (energiesparenden) Schlafzustand, was aber über 3 Minuten dauert. Backups sind daher nicht zu automatisieren.
Die Linkstation mini ist NICHT AFP-fähig, sie unterstützt den älteren Standard Appletalk und selbstverständlich SMB, sodass aktuelle Macs keine Kommunikationsprobleme haben.
Ein ebenfalls angeschlossener Windows XP-Rechner verbindet alle eingerichteten Ordner automatisch als Netzwerklaufwerke.
Die Platte ist lüfterlos, daher sehr leise.
Absolut leise und handlich
Die Linkstation lässt sich in einer halben Stunde in ein bestehendes LAN einbinden. Das Gerät ist absolut leise, sogar mein auf absolute Geräuscharmut getrimmter PC ist lauter.
Den ausgefinkelten Tests meiner Mit-Rezensenten will ich nur noch meinen persönlichen Wermutstropfen hinzufügen: Das Laufwerk lässt sich über Firefox (aktuellste Version) nicht konfigurieren, was leider den Schluss nahelegt, dass das eingesetzte HTML und Javascript nicht so ganz dem Standard entspricht. Man ist hier leider auf den IE angewiesen, der für seine Anfälligkeit ja bekannt ist.
Ansonsten bin ich mit dem Teil auf alle Fälle sehr zufrieden.
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