Testurteil: "7 / 10"
Test: Einzeltest: Turok
Zitat: Pro: + Coop-Mode für bis zu vier Spieler, sehr zielsichere NPCs, die Dinos sehen sehr gut aus und wurden auch entsprechend animiert
Contra: Für ein Turok-Spiel zu wenig verschiedene Waffen, starke Schwankungen im Schwierigkeitsgrad und bei der optischen Qualität, die dunklen Abschnitte, ungünstig gesetzte Checkpoints, aus Wänden springende Dinos...
Es ist wirklich schwer sich über Turok eine Meinung zu bilden. Denn technisch gesehen macht der Titel nichts falsch, alles funktioniert so wie es soll. Und zu leicht machen es uns die NPC-Gegner auch nicht, die erstaunlich gut zielen können und gerne einen Ausfallschritt machen, wenn wir sie aufs Korn nehmen. Im Verlaufe des Spiels aber stolpert man immer wieder über die unfair gesetzten Checkpoints, welche einen zwingen riesige Abschnitte erneut zu spielen, und spätestens dann beginnt man sich über die ständig über einen herfallenden Dinos zu ärgern, statt es spannend zu finden, oder über die zielsicheren NPCs, wo einem selbst keinerlei Zielhilfe gewährt wird. Und wenn man dann auch noch in einem der dunklen Abschnitte fest hängt, ist die Gefahr groß, dass man sich einem anderen Spiel zuwendet, einem das Spaß beim spielen macht. Doch dabei darf man nicht vergessen, dass uns das Spiel auch einen recht gelungenen Multiplayer-Mode bietet, der durchaus gefallen kann. Dort nämlich ist man dann ganz froh, dass es kein Auto-Aiming gibt und dass man sich in der Dunkelheit auch mal vor den anderen Spielern verstecken kann. Darum kommen wir zu dem Schluss, dass man Turok allen Anhängern des Dinojägers durchaus empfehlen kann, und das nicht nur wegen des Coop-Modes für bis zu vier Spielern, wer aber auf der Suche nach einem rundherum gelungenem Egoshooter ist, findet augenblicklich bessere Spiele.