Testurteil: "6.8 / 10"
Test: Einzeltest: Harry Potter und die Heiligtümer des Todes 2
Zitat: Pro: + besser als der Vorgänger
+ kein Kinect-Gefuchtel
+ Konzentration auf die Kernelemente
+ sehr Shooter-lastig
+ lässt einen nicht nur aus Harrys Sicht spielen
+ abgesehen davon, dass man nicht viel von den Zusammenhängen erfährt, erzählt es das wenige an Story recht Film-nah
Contra: - häufiger Wechsel der Szenerie, ohne Storyzusammenhänge zu erklären
- Gegner- und Partner-KI immer noch nicht auf der Höhe der Zeit
- relativ gradliniges Erlebnis ohne großes Abweichen vom vorgebenen Weg
- Zauber-Feeling muss dem Shootergameplay weichen
- mit vier bis fünf Stunden einfach viel zu kurz
Harry Potter und die Heiligtümer des Todes Teil 2 ist ohne Frage kein Totalausfall, wie es der Vorgänger war. Der alberne Kinect-Teil wurde weggespart, die Zauberspruch-Ausrufe ebenso (nun schreit Harry nicht zu jedem Zauber den dazugehörigen Spruch, was bei Maschinengewehrdauerfeuer echt auf die Nerven ging). Grafisch hat sich ein wenig getan und selbst die Kollegen Ron und Hermine wirken nun nicht mehr ganz so doof und hilflos, wie zuvor. Das ist beiweitem kein Lob, denn noch immer reagieren sie kaum bis träge und stehen eher passiv in der Gegend rum, das tun sie nun aber wenigstens hinter Harry, und versperren nicht mehr die Sicht auf die Ziele. Insgesamt hat sich also durchaus etwas getan, ein Überflieger ist der letzte Potter trotzdem nicht. Auch, weil nach etwa fünf Stunden alles vorbei ist und das Spiel selbst im (erst freizuschaltendem) Experten-Modus ein Kinderspiel ist.