Testurteil: "39%"
Test: Einzeltest: Littlest Pet Shop
Zitat: Herr Doktor, ich brauche mein Insulin! Diabetiker sollten die Finger von diesem Machwerk lassen, denn die Zielgruppe ist zwischen vier und acht Jahre alt, weiblich und steht auf die neue Generation der Wackeldackel namens „Littlest Pet Shop“. Es ist geradezu Wahnsinn, wie konsequent Hasbro das Kindchenschema ausnutzt, um bei Kindern anzukommen. Riesige (!) Kulleraugen, ein überdimensional großer Kopf, süßes Gewinsel und schon hat man unseren Nachwuchs zu willenlosen Zombies gemacht, die auf dieses Spielzeug abfahren. Dazu ein Videospiel zu programmieren, ist schon längst Standard - die „Bratz“ haben es vorgemacht. Allein schon aus moralischen Gründen möchte ich Eltern ans Herz legen diesen Trend nicht mitzumachen. Für alle die dennoch ins Regal greifen wollen: Euch erwartet eine Kreuzung aus Minispiele-Sammlung und Tamagotchi, die spielerisch reibungslos funktioniert und die Kids zufrieden stellen wird. Mängel wie die detailarmen Grafiken, die etwas unübersichtliche Spielwelt und leicht umständliche Menüs seien trotzdem erwähnt. Außerdem machen die Minispiele in Rayman Raving Rabbids einfach viel mehr Spaß, weil es Littlest Pet Shop an eigenen frischen Ideen mangelt und es nicht einmal einen Multiplayer-Modus gibt.