Testurteil: "70%"
Test: Einzeltest: Need for Speed: Carbon
Zitat: Pros:
+ viele Steuerungsvariationen
+ spannende CanyonRennen
+ satte Motorengeräusche
+ detaillierte Wagenmodelle
+ professionelle Synchronisierung
+ für Anfänger gut geeignet
+ gutes (Arcade)Fahrverhalten
+ AutosculptFeature
Kontra:
- viel zu geringer Umfang & Kürzung von Spielmodi
- präzises Steuern kaum möglich
- gelegentliche FramerateEinbrüche
- kaum spielerische Herausforderung
- schwache Cops
- ausschließlich Nachtrennen
- gewöhnungsbedürftige DriftRennen
- weniger Tuningmöglichkeiten
- technisch nur auf GameCubeNiveau
- schwache Rumblefunktion
- kein Fotomodus
- keine Replays
- effektarme Präsentation
- kein Onlinemodus
- nervige Verteidigungsrennen
Nach GT Pro Series und Monster 4x4: World Circuit hatte ich schon die schlimmsten Befürchtungen, was mich mit Need for Speed: Carbon auf Wii erwarten würde. Doch obwohl es sich technisch leider nur um eine einfache Konvertierung der GameCube-Fassung handelt und sich die Fahrzeuge in den meisten der verfügbaren Kombinationen mehr schwammig als präzise steuern, hat man sich dennoch Gedanken gemacht, wie man Nunchuk und Remote in einem Rennspiel sinnvoll einsetzen kann. EA ist hier eindeutig auf dem richtigen Weg, auch wenn es an der Umsetzung noch etwas hapert. Deshalb würde ich Wii-Besitzern, die unbedingt mit NFS Carbon auf die Piste gehen wollen, tatsächlich eher zur GameCube-Version raten, mit der ihr die Boliden insgesamt besser unter Kontrolle habt. Gerade in den Drift-Rennen oder bei den späteren PS-Schleudern, die zum starken Ausbrechen neigen und bei denen es auf präzisere Lenkbewegungen ankommt, werden die Nachteile der Wii-Umsetzung offensichtlich. Daneben sind die Schwächen der anderen Versionen auch hier enthalten: der Umfang ist zu gering, die Tuningmöglichkeiten und Spielmodi wurden im Vergleich zu Most Wanted beschnitten, die Verfolgungsjagden sind weniger spannend und die Rückkehr zu ausschließlich nächtlichen Rennveranstaltungen schade.