Testurteil: "7 / 10"
Test: Einzeltest: Need for Speed: ProStreet
Zitat: Pro: + umfangreiche Karriere, das Schadensmodell, der Onlinemodus, ansehnliche Grafik, NfS-typischer Sound, ordentliche Steuerung, 32 verschiedene Rennboliden, eigene MP3s können verwendet werden
Contra: maximal drei CPU-Gegner mit auf der Strecke, automatische Fahrhilfen viel zu übertrieben dargestellt, Drift- und Drag-Events nicht mehr dabei, exklusive PSP-Features stören
Obwohl die PSP-Version von Need for Speed: ProStreet mit dreimonatiger Verspätung auf den Markt kommt, muss der Titel mit einigen Nachteilen gegenüber den Konsolenversionen leben. So wurden unverständlicherweise die Drift- und Drag-Events komplett gestrichen und einige zum Teil unnötigen neuen Features hinzugefügt. Nach dem gelungenen Vorgänger NfS: Carbon ist mit ProStreet eindeutig ein schwächerer Titel erschienen, da weder Umfang noch Gameplay überzeugen können. Pluspunkte sammelt ProStreet hingegen bei der technischen Umsetzung, die vor allem dank neuem Schadensmodell auch auf der PSP ein wenig frischen Wind in die Serie bringt. Beim nächsten Mal sollten die Mannen von EA entweder auf eine 1:1-Kopie der PS2-Version setzen oder andernfalls einmal wirklich neue und innovative Features in die PSP-Variante einbauen, um auch mobile Spieler zu überzeugen. Need for Speed: ProStreet stellt keinesfalls ein Must-Have auf dem Handheld dar und alle Interessierten sollten lieber zu dem besseren "Burnout: Dominator" greifen.