Testurteil: "7.0/10"
Test: Einzeltest: Zoo Hospital
Zitat: Pro: + 40 verschiedene Tiere
+ Leicht zugänglich
+ Solide Technik
+ Zahlreiche Infos zu den Patienten
Contra: - Realitätsferne Behandlungen
- Zu einfach
- Befunde wiederholen sich schnell
- Uninspirierte Medaillenjagd
Zoo Hospital ist rundum gelungen, kommt aber nicht an die Qualität eines Trauma Centers heran. Das liegt in erster Linie an den unrealistisch umgesetzten Eingriffen, den sich immer wiederholenden Befunden und dem viel zu niedrigen Schwierigkeitsgrad. Somit eignet sich Zoo Hospital eher für die jüngeren Tierfans, da auf übermässig realistische Verletzungsdarstellungen weitgehend verzichtet wird. Entsprechend ist der Titel in Deutschland ohne Altersbeschränkung freigegeben. Hervorzuheben sind die zahlreichen tollen Infos, die zu jedem der vierzig Tiere zum Abruf bereitstehen. Hier können sogar die grossen Spieler noch einiges lernen. Hobbymediziner jedoch werden hoffnungslos unterfordert sein. Seit Grey´s Anatomy, Doctor´s Diary und Emergency Room strebt der gemeine Mensch nach Höherem. Er will es den Halbgöttern in Weiss gleichtun und Menschen mit den unmöglichsten Krankheiten und Verletzungen helfen, sie kurieren und anschliessend Ruhm und Ehre einheimsen. Da nicht jeder von uns einfach mit einem Kittel in den OP latschen kann und fröhlich herumschnibbeln darf, gibt es Videospiele, die so etwas simulieren. Und da das für alle Humanmediziner bereits Trauma Center sehr gekonnt übernommen hat, gibt es von Eidos nun die ultimative Doktoren-Simulation für Tierfreunde. Zoo Hospital heisst das Werk und ehe dieser Artikel nun den Preis für die mieseste Einleitung des Jahres erhält, schauen wir uns das Spiel genauer an. AIP - Anfänger im Praktikum