Testurteil: "8.1 / 10"
Test: Einzeltest: Red Orchestra - Ostfront 41-45
Zitat: Pro: + die realistischste Umsetzung des Kampfgeschehens überhaupt, einfache Handhabung des Onlinemodus, aktive Community mit vielen Servern, keine Onlinekosten, ausreichend viele Maps, Entwicklerumgebung liegt bei, frisches Szenario mit interessanten Schauplätzen, viel taktischer Tiefgang, insgesamt gelungene grafische und akustische Umsetzung
Contra: sehr harter Einstieg bis Waffen und Bewegung gemeistert sind, teilweise extrem große Karten, maximal 32 Spieler gleichzeitig, Steam unbedingt erforderlich, einzelne Texturen wirken sehr laienhaft, Missionsziele immer sehr ähnlich, Teamarbeit zwingend
Red Orchestra : Ostfront 1941-1945 ist sicher nicht der richtige Geschmack für jeden Shooter-Freund, selbst Freunde des WWII-Szenarios sollten sich gut überlegen, ob sie so viel, mitunter anstrengenden, Realismus möchten. Das Spielgeschehen ist weit weniger actionorientiert und verläuft in taktischeren Bahnen, gerade durch die sehr unterschiedlichen Spezialisten und Panzerteams. Der Reiz liegt in eingespielten Gruppen, die sich dann sehr realistische Gefechte liefern können und wer nicht bereit ist, die dafür notwendige Einarbeitung mitzubringen, wird schnell verzweifeln. Einen schnellen Einstieg gibt es hier nicht, nur schnelle Niederlagen. Sollten dann aber doch alle Hürden genommen sein, bietet Red Orchestra dem Realismus-Fan weit mehr, als derzeit jedes andere Spiel und liefert dies auch technisch und spielerisch so kompetent ab, dass man in diesem begrenztem Interessentenkreis von einem absoluten Hit sprechen kann. Der Rest der Welt spielt halt weiter woanders den Helden.