Vorsicht beim Kauf von HP Drucker
Habe mein HP Drucker am 08.06.2009 gekauft. Laut Garantieprüfung von HP geben sie nur bis zum 24.04.2010 Garantie. Obwohl ich schriftlich reklamiert habe weigern sie sich mir schriftlich ihre Garantieablehnung mitzuteilen lt. Anweisung Ihrer Rechtsabteilung.
Eine schriftliche Garantieablehnung wollen sie mir nur geben wenn ich einen Anwalt beauftrage mich zu vertreten.
Von einer 24 monatiger Gewährleistung wollen sie nichts wissen.
Drucker gut gemeint, aber mit nervigen Schwächen.
Auf der Suche nach einem günstigen Farbdrucker der drahtlos angesteuert wird und doppelseitigen Ausdruck ermöglicht, habe ich den HP Officejet Pro 8000 wireless gefunden. So weit, so gut. Die Randbedingungen passen. Der Drucker lässt sich einfach installieren und auch drahtlos betreiben. Tinte lässt sich auch für Laien einfach austauschen.
Sehr nervig ist allerdings das dauernde automatische Reinigen und Justieren bei Anschalten (Dauer ca. 1-3 min). Der damit verbundene Reinigungsmechanismus hat die mitgelieferten Tintenpatronen schnell geleert und ein kompletter Tintensatz kostet ungefähr die Hälfte des Druckers.
Der doppelseitige Ausdruck dauert deutlich länger als einseitig und führt häufig zu einem Papierstau.
Fazit: Gut gemeinter Drucker mit deutlichen Schwächen - ich werde wohl wieder auf farblos und einen Laserdrucker umsteigen.
Drucker mit niedrigen Folgekosten
Der HP Officejet Pro 8000 (ihen Wireless) ersetzte meinen alten HP 840c und mag größtenteils überzeugen.
Aufbereitung:
Währenddessen die Initialisierungsdauer bei meinem alten Drucker etwa vier Sekunden betrug, dauert es beim HP Officejet Pro 8000 fast eine Ewigkeit. Dies ist besonders bei kleinem Druckvolumen mühsam, wenn man den Drucker dazwischen ausschaltet und gegebenenfalls vom Netz trennt.
Die Initialisierung kann dabei durchaus 3-4 Minuten in Anspruch nehmen. Dabei prüft er unter anderem die Druckköpfe, die Tintenpatronen die Tintenleitungen (Druckkopf und Tinte sind hier separat (!)) usw.. Dazu wird aber leider ein wenig Tinte verbraucht.
Druckgeschwindigkeit:
Seine Druckgeschwindigkeit von 35 Seiten mag er zwar nie erreichen, doch mit etwa 15 A4-Seiten pro Minute im "Normal"-Modus mag er überzeugen. Erstaunlich ist, dass er bei einem Druck eines Worddokuments im "Entwurf"-Modus nicht schneller ist.
Lautstärke:
Der Drucker ist lauter als andere Tintenstrahldrucker. Vor allem beim Einschaltvorgang kann dies etwas nerven, zumal dieser mehrere Minuten (!) dauern kann. Hierfür sollte man sich gut überlegen, den Drucker gegebenenfalls nicht im Stand-By-Modus zu lassen.
Tintenpatronen:
Die Tintenpatronen haben ein vergleichbar grosses Füllvermögen und reichen auch in der Realität relativ weit. Die Folgekosten sind in der Tat ziemlich niedrig.
Zudem mag die Farbqualität überzeugen. Für den Fotodruck sollte man aber weiterhin ein Labor aufsuchen, zumal dies, wie bei fast allen Druckern in der Preisklasse unter 500 Euro, günstiger und oft auch besser ausfällt.
Ansonsten gibt es an der Qualität nicht viel zu bemängeln. Die Farbe ist wasserfest und es treten auch bei Sonnenaussetzung über mehrere Tage hinweg keine Farbverfälschungen auf. Im Leuchtstifttest mag dieser Drucker hingegen nicht zu überzeugen. Die Tinte verschmiert; Auch nach Tagen.
Nur Schwarz:
Der Drucker kann auch s/w drucken, ohne Farbe zu benötigen. Hierfür reicht es aber nicht, unter Einstellungen einfach s/w anzuwählen, man muss im Dialogfeld auch noch „Nur schwarze Tinte“ auswählen.
Stromverbrauch:
Im Aus-Zustand benötigt der Drucker etwa 0.3 Watt. Im Stand-By / Ein etwa 2.7 Watt, solange er keinen Druckauftrag verarbeiten muss.
Power On „Druckauftrag“:
Leider gibt es dieses nette Feature nicht mehr. Man muss den Drucker zuerst schon selber einschalten, bevor er druckt. Bei meinem alten Drucker war dies noch problemlos möglich.
Druckauftrag abbrechen:
Mit der Taste „X“ auf dem Drucker kann für einmal der Druckauftrag wirklich unverzüglich gestoppt werden.
Treiber:
Als Treiber sollte man nicht diesen von der mitgelieferten CD installieren, da man viele Features gar nicht benötigt. Andernfalls kann man immer noch Informationen über die IP des Druckers herausfinden. (IP-Adresse im Firefox, IE usw. eingeben). Lieber den kleineren Treiber von der HP-Seite herunterladen.
Zudem muss man sich bewusst sein, dass der Treiber in der Tat relativ viel Systemressourcen benötigt. Vor allem beim PDF-Druck aus dem Adobe Acrobat Reader. Mit einem Pentium 4 dauert die Übermittlungsdauer etwa 40 Sekunden. Bei einem Dual-Core ist man jedoch mit 5-10 Sekunden mit dabei.
Tipp:
- Benötigt man den Drucker mehrmals pro Woche oder noch öfters, so sollte man sich überlegen den Drucker ständig eingeschaltet zu lassen, anstatt ihn ständig auszuschalten und ggf. vom Netz zu trennen. Erfahrungsgemäß heben sich die Tintenkosten für die Initialisierung von den Stromkosten ab. Dabei leidet in der Regel nicht einmal die Druckqualität.
- Wenn eine Tintenpatrone als leer angezeigt wird, so lassen sich in der Regel noch ein paar Seiten drucken, wenn man die Klappe ganz kurz öffnet und wieder schließt. Man muss dazu nicht einmal die Tintenpatrone herausnehmen und wiedereinsetzen. Dies ist vor allem dann nützlich, wenn man nur s/w „Nur schwarze Tinte“ drucken möchte, zumal er nicht druckt, wenn nicht alle Tintenpatronen zumindest teilweise gefüllt sind.
Endlich ein Drucker für Umschläge
Seit zwei Jahren suche ich einen Drucker mit dem man im großen Stil Umschläge bedrucken kann. Teure Laserdrucker habe ich gekauft, kein Drucker kam auf über 10 Umschläge pro Minute. Mit dem HP Officejet Pro 8000 gelingt es, über 16 Umschläge pro Minute zu bedrucken und das in großen Mengen. Auch der Farbdruck ist einwandfrei und hat Fotoqualität. Der Drucker verfügt über Tintenpatronen mit großer Kapazität zum günstigen Preis. Die Einbindung ins WLAN ist kinderleicht. Drucken vom Notebook aus von jedem Ort im Haus. Ich kann das Gerät nur empfehlen. Zwei kleine Nachteile: 1. Der Drucker braucht sehr lange nach dem Einschalten bis er druckbereit ist. 2. Auch die Farbpatronen werden gebraucht bei Schwarzdruck (das ist jedoch bei allen Farbtintenstrahldruckern der Fall, wahrscheinlich durch die Reinigung der Düsen beim Einschalten). Wäre schön gewesen, wenn HP hier mal eine neue Erfindung gebracht hätte.