Testurteil: "54%"
Test: Einzeltest: Elite Forces: Unit 77
Zitat: Elite Forces: Unit 77 verschwindet mit so wenig Aufsehen aus den Regalen der Verkäufer wie es auch dort hinein gekommen ist. Mal ehrlich, wer hat denn überhaupt mitbekommen, dass dieser Titel in Entwicklung war? So verwundert es nicht, dass die Qualität dieses Action-Spiels eher zweifelhaft ist. Man hat es keinesfalls mit einem schlechten Spiel zu tun, aber in der Not frisst der Teufel ja auch Fliegen. Muss man sich Elite Forces: Unit 77 also holen? Nein, gewiss nicht, denn dafür ist es einfach ein zu eintöniges Spiel mit einigen Macken. Nach wenigen Spielminuten habt ihr alles gesehen, was die vier Spezialsoldaten zu bieten haben und ärgert Euch fortan mit dem extremen Respawning oder der Tatsache herum, dass in den meisten Missionen nicht mehr als zwei Speicherpunkte gegeben sind. Alsbald kommt Ihr Euch wie ein Babysitter vor, der versucht eine Horde Muskelprotze mit den verschleppten Geiseln unter einen Hut zu bringen. Die Soldaten stellen sich dabei sogar noch ungeschickter an als die unbewaffneten Zivilisten, denn wird auf Eure Truppe geschossen, stehen die Charaktere meistens erst einmal eine Weile Däumchen drehend auf dem Fleck. Es liegt also an Euch, ständig durch die Charaktere durch zu wechseln und diese zu heilen. Schade, denn Elite Forces: Unit 77 hätte mehr Potenzial gehabt, denn ein Spiel wie Mercs seinerzeit fehlt uns heute noch auf dem Nintendo DS.