Ich war jetzt schon einige Male mit dem Gerät unterwegs und bin sehr zufrieden.Das 610 löst bei mir das Magellan eXplorist GC ab und in den Anwendungsbereichen Geocaching (Paperless, mit Kompass) und Mountainbiking (Tracks) läßt das Gerät meiner Ansicht nach keine Wünsche offen.Meiner Ansicht nach hat das Gerät auch gegenüber dem Garmin Oregon 450 die Nase vorne und kann hier vor allem in der Benutzerführung punkten - aber das ist vielleicht auch einfach nur Gewöhnung und/oder persönliche Vorliebe. So viel nehmen sich die beiden Geräte nicht.Den einen Stern Abzug gibts von mir für die (recht unbrauchbare) eingebaute Kamera. Jedes Smartphone hat hier mittlerweile locker doppelt so gute Hardware verbaut. Desweiteren verdeckt der große Pfeil oft zu viel von der aktuellen Position, so dass extremes zoomen nötig ist (was aber mit einem der nächsten Updates behobern werden soll, habe ich gelesen).Also nicht ganz perfekt, aber trotzdem eine klare Kaufempfehlung - vor allem für den Preis.Einzig das kommende Garmin Oregon 600/650 könnte mich vielleicht zum fremdgehen verleiten... aber auch nur vielleicht!
Bei der Bewertung des Magellan Explorist 610 schlagen zwei Seelen in meiner Brust. Einerseits ein toll designtes Gerät, in das ich mich sofort verliebt habe. Auch die Verarbeitung ist erstklassig, es liegt ausgezeichnet in der Hand. Die Satelliten waren fix gefunden und wurden stabil gehalten. Die Genauigkeit schien ebenfalls sehr gut sein. Zum Zeitpunkt des Kaufes besaßen wir ein Garmin GPSmap 60cx (klasse, aber in die Jahre gekommen) und ein Satmap Active 10 (zum Wandern ein Top-Gerät, zum Geocachen weniger brauchbar). Wir wollten neben dem alten Garmin noch ein zweites Navi zum Cachen - und das Magellan machte eine gute Figur.Leider erwiesen sich seine inneren Werte als wenig ansprechend. Der Touchscreen reagiert träge und ist viel zu dunkel. An einem normal hellen Tag erkennt man die kleineren Wege auf der Karte kaum, bei direktem Sonnenlicht erkennt man gar nichts. Wir hatten Magellans Summit Deutschland-Karte dazugekauft, die viele Details enthält, aber leider viel zu dunkel gehalten ist. Zusammen mit dem Tageslicht, das aufs Display scheint, eine absolute No-Go-Kombination. Im Wohnzimmer sah alles richtig gut aus, im Freien war das Gerät nicht zu gebrauchen.Der Geocaching-Modus taugt auch nicht viel. Spoilerfotos werden nicht angezeigt (okay, das kennt man von allen Navis mit paperless Caching), und auch die Lesbarkeit der Cache-Beschreibung lässt zu wünschen übrig. Wir haben uns inzwischen ein Garmin 62s zugelegt, dessen Caching-Modus auch nicht mit einem Smartphone-Display mithalten kann, aber die Übersicht in den Cachebeschreibungen ist zumindest besser als beim Magellan.Will man die Karte scrollen, erkennt der Touchscreen das regelmäßig als Versuch, einen Wegpunkt zu setzen. Das nervt. Rufe ich einen Cache auf, will mich das Magellan sofort dorthin navigieren. Nett, aber ich will das vielleicht gar nicht? Es kostete mich jedesmal viele Klicks, das Routing irgendwie abzubrechen. Manchmal habe ich es geschafft, manchmal nicht. Nicht zu vergessen der riesige Positionspfeil, der alles verdeckt, dem man sich nähert. Wie soll ich da punktgenau einen Cache finden? Fakt ist, ich war mehr mit den Tücken des Gerätes beschäftigt als mit der Cachesuche.Wenn man in das erstklassige Gehäuse einen stärkeren Prozessor, ein helleres Display und Garmin-Software stecken würde, wäre dies unser Gerät gewesen. So aber gehen wir weiterhin mit dem Satmap wandern und mit unseren Garmins (60cx / 62s) cachen.
Als ich mit dem Geocachen angefangen habe, hatte ich ein Garmin GPSmap 60CSx. Gegen das 60CSx kann man nichts sagen, auch wenn die Möglichkeiten, die es bietet, inzwischen lange überholt sind. Zum Radfahren ist es nach wie vor super: kein Display kann man bei jeder Wetterlage besser ablesen!Schon kurze Zeit nach den ersten Funden habe ich ein Gerät gesucht, mit dem man "wirklich" paperless cachen kann. Meine Wahl fiel auf das Oregon 550. Ich hatte es knapp ein Jahr, habe mich ständig geärgert - und es hat mir mehr als eine Cacherunde vers...Wer dieses Oregon toll findet, sollte vom Magellan die Finger lassen! Beim Starten ist man in einer völlig anderen Welt und scheint sich zuerst nicht zurecht zu finden. Bei näherer Betrachtung jedoch stellt man fest, dass die Navigation sehr gut durchdacht ist - beim Oregon habe ich mich dagegen immer "zu Tode" gedrückt.In der Kartenansicht hat man vier "Schnellzugriffe", die man teilweise nach eigenen Wünschen konfigurieren kann. Zusätzlich hat das Gerät an der linken Seite zwei Knöpfe, auf die man gewünschte Funktionen legen kann. Ich habe hier den Aufruf der Fotoanwendung und den Schnellzugriff auf die Cachebeschreibung. Somit hat man das Wichtigste immer gleich gestartet.Die Kamera ist überraschend gut, die Geotags sehr genau (bei meiner neuen Kamera ist die Genauigkeit dagegen total enttäuschend). Im Wald werden die Bilder teilweise etwas dunkel, da es keinen Blitz gibt, aber in erster Linie ist das Gerät ja auch für etwas anderes da.Der Batterieverbrauch ist evtl. leicht über dem des Oregons, aber mit vernünftigen Batterien kann man durchaus einen ganzen Cachetag mit vielen Fotos bestreiten.Bei den Cachebeschreibungen werden alle Bilder mit geladen. Aktuell muss man noch ein paar Tricks anwenden, um auch Spoiler-Fotos zu bekommen, da gc.com diese - nach meinem letzten Stand - noch immer nicht in die GPX-Dateien schreibt.Ein Nachteil: wenn man einmal die Cachebeschreibung verlassen hat, um einen Wegpunkt einzugeben oder ähnliches, dann muss man sich wieder zu der letzten Stelle "scrollen". Jedoch nur ein kleiner Nachteil. Im Gegensatz zum Oregon "rennt" das Scrollen nämlich richtig und man muss sich nicht einen Bär schrubben, je nachdem wie lang die Beschreibung ist.Aktuell lassen sich noch keine Wegpunkte zu einem Multi-Cache hinzufügen (wie es irgendwann beim Oregon bei einem Softwareupdate eingeführt wurde). Dies ist aber in Planung. Im Magellanboard kann man zudem Wünsche und Bugs melden, je nach Priorität
Das Gerät bei Amazon bestellt und wie immer nach 2 Tagen schon bei mir eingetroffen.Voller Freude wollte ich das Gerät auspacken und einschalten.Doch leider lies es sich nicht einschalten. Keine Funktion.Selbst als ich es per USB am PC verbunden hatte tat sich nichts.Bei der Hotline von Magellan angerufen, die konnten mir auch nicht weiterhelfen.Ich soll es zurück an Amazon schicken. Das habe ich auch gemacht.So mal schauen wann das Ersatzgerät kommt und ob das dann funktioniert.14.05.2011So, das zweite Gerät ist inzwischen bei mir eingetroffen. Diesmal funktioniert es.Ich hab gleich mal einen Multi-Cache von Geocaching.com drauf gemacht und bin losgezogen zum Testen.Die erste Entäuschung war das ich die einzelnen Wegpunkte für die Stages nicht auf dem Gerät gefunden habe.Bei meinem Oregon werden sie immer, sofern sie bekannt sind, mit auf das Gerät kopiert.Also musste ich erst mal die Koordinaten für die einzelnen Stages von Hand eingeben. Nun lief ich los zu Stage1.An einem Schild musste ich etwas ablesen. Das Schild war schnell gefunden. Nur als ich direkt davor stand zeigte mir das Oregon 450 noch 3m an, das Magellan 610 wollte mich 39m in den Wald schicken.Die beiden Dinge waren GRund genug für mich das Magellan wieder zurückzugeben. Ich wollte eigentlich mal von Garmin weg, aber scheinbar sind das doch die besseren Geräte.